Verbands-Presseticker
(Berlin) - Europa gehört auch an Berufsschulen ganz oben auf den Lehrplan. Das fordert DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun anlässlich des morgigen (9. Mai 2007) EU-weiten Europatages. Er betonte, das Thema müsse dabei so alltagsnah wie möglich behandelt werden. Als Beispiel nannte Braun: "Jungen Menschen müssen die beruflichen Perspektiven auf dem europäischen Arbeitsmarkt aufgezeigt werden. " Außerdem sei es wichtig, dass sie die Bedeutung Europas für unsere Volkswirtschaft erfahren - und zwar weit über die Exportwirtschaft hinaus. Über 60 Prozent der deutschen Exporte gehen in andere EU-Länder.
(Berlin) - Immer wieder gibt es zwischen Mietern und Vermietern Ärger wegen Betriebskostenabrechnungen. Bestimmte Posten fehlten, der Verteilerschlüssel sei falsch berechnet, regelwidrige Kosten seien mit einbezogen worden, lauten häufige Beschwerden von Mietern. Während aber solche Fehler professionellen Hausverwaltern nur selten passieren, hat derjenige, der nur nebenberuflich Wohnungen vermietet, oft gar nicht die Zeit, die zahlreichen Vorschriften, richterlichen Urteile und steuerlichen Neuregelungen zu den Mietnebenkosten zu kennen und richtig anzuwenden falsche Betriebskostenabrechnungen sind häufig die Folge, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD Bundesverbands. Das Engagement eines professionellen Hausverwalters lohnt sich deshalb sowohl aus Zeit- als auch aus Kostengründen.
(Brühl) - Kleine und mittlere Unternehmen stehen häufig denselben Rechts- und Steuerproblemen wie große börsennotierte Unternehmen gegenüber. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die fortschreitende Globalisierung und den immer stärker werdenden EU-Einfluss auf nationale Gesetzgebung. Während sich bei großen Unternehmen zahlreiche Juristen und Steuerfachleute im eigenen Hause diesen Problemen annehmen, stehen Mittelständler dieser Entwicklung häufig hilflos gegenüber.
(Frankfurt am Main) - Noch nie konnten die deutschen Nutzfahrzeughersteller in den ersten vier Monaten eines Jahres so viele Lkw und Transporter produzieren wie 2007. Getragen vom guten In- und Auslandsgeschäft weiteten sie ihre Fertigung bis April um 13 Prozent auf über 157.000 Nutzfahrzeuge aus. Dabei stieg die Produktion von Transportern um 14 Prozent, die von schweren Nutzfahrzeugen über 6 t um 13 Prozent. Im April wurden mit gut 15.000 Nfz über 6 t 15 Prozent mehr Fahrzeuge hergestellt. Die Transporterfertigung legte sogar um 20 Prozent zu.
(Berlin) - Der starke Wirtschaftsaufschwung bietet die Chance, die Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb um Arbeitsplätze und hohe Wertschöpfung dauerhaft zu stärken. Das verlangt eine Fortsetzung der Reformpolitik. Dies erklärte Bundespräsident Horst Köhler auf dem Festakt zum einhundertjährigen Bestehen des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 7. Mai 2007 in Berlin.
(Frankfurt am Main) - Die IMEX incorporating Meetings made in Germany The Worldwide Exhibition for incentive travel, meetings and events, die vom 17. bis zum 19. April 2007 in Halle 8 der Messe Frankfurt stattfand, vermeldet die endgültigen Aussteller- und Besucherzahlen.
(Heidelberg / Bonn) - Bei der Behandlung von Krebs-Patienten sind Übelkeit und Erbrechen häufige Folgen der Chemo- oder Strahlentherapie. Für viele Betroffene sind diese Nebenwirkungen belastender als der Tumor selbst. Manche Patienten brechen die Therapie sogar wegen dieser Beschwerden ab. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Universitäten Heidelberg und Bonn wollen Wissenschaftler jetzt die Voraussetzungen für die Entwicklung effektiverer Medikamente zur Anti-Brechreiz-Therapie erarbeiten. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit fast 170.000 Euro.
(Frankfurt am Main) - Der Umsatz der Düngemittel-Industrie in Deutschland hat im vergangenen Jahr erstmals die Zwei-Milliarden-Marke übersprungen. Das Inlandsgeschäft stieg um sieben Prozent auf 935 Millionen Euro (Vj.: 874 Mio.), die Exporterlöse erreichten 1,13 Milliarden (Vj.: 1,12 Mrd.). Ursache waren vor allem höhere Preise; sie konnten aber die steigenden Energiepreise nicht kompensieren, erklärte dazu Rudolf Graf von Plettenberg, Geschäftsführer des Düngemittelherstellers fertiva GmbH und Vorsitzender des Fachbereichs Pflanzenernährung im IVA.
(München) - Handeln beim Autokauf lohnt sich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen ADAC-Umfrage. 70 Prozent der Befragten gaben an, satte Rabatte beim letzten Autokauf herausgehandelt haben.
(Berlin) - Lohnfindung ist nicht Aufgabe der Politik, sondern Aufgabe der Tarifparteien, sagte Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), am Dienstag (08. Mai 2007) auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Berlin. Deshalb lehne der DEHOGA Bundesverband einen gesetzlichen Mindestlohn ab. Die Politik ist aufgerufen, sich endlich intensiver mit den Problemen des Mittelstandes auseinanderzusetzen und die Betriebe zu entlasten, statt sie permanent zu belasten, so Hartges weiter.






