Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Die bereits vorhandenen Engpässe in Ingenieur- und Informatikerberufen verschärfen sich deutlich. Im dritten Quartal 2018 waren monatsdurchschnittlich 130.500 offene Stellen zu besetzen. Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot in den Ingenieur- und Informatikerberufen legt damit, verglichen zum Vorjahresquartal, noch einmal um 7,8 Prozent zu. Gleichzeitig ist das Arbeitskräfteangebot in Form von Arbeitslosen mit monatsdurchschnittlich 30.390 Personen auf einen neuen Tiefstand gesunken.
(Frankfurt am Main) - Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im Januar 2019 saisonal bedingt um 12.091 auf 156.865 gestiegen. "Vom Boom am Arbeitsmarkt haben erfreulicherweise auch viele Langzeitarbeitslose profitiert. Im vergangenen Jahr waren im Schnitt noch rund 54.000 Personen in Hessen langzeitarbeitslos. Das sind 35.000 weniger als noch vor 10 Jahren. Diese Erfolge müssen Ansporn für Landesregierung und Jobcenter sein, noch mehr Langzeitarbeitslose in echte Arbeit zu bringen.
(Freising) - Auch der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. sieht den Schwund der Artenvielfalt mit Sorge und teilt die Auffassung der Initiatoren des bayerischen Volksbegehrens "Rettet die Bienen", dass es ein grundsätzliches Umdenken braucht, um hier wirksam gegenzusteuern. Genau vor diesem Hintergrund allerdings kritisiert der BDM das aktuell laufende Volksbegehren "Rettet die Bienen" und empfiehlt, dieses in der jetzt vorliegenden Form nicht zu unterstützen.
(Berlin) - Die Digitalisierung in der Freien Wohlfahrtspflege muss von staatlicher Seite stärker gefördert werden. "Die Politik muss bereit sein, dem Sozial- und Wohlfahrtsbereich dafür mehr Ressourcen in Form von langfristig angelegten Programmen zur Verfügung zu stellen", sagte die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, am 31. Januar 2019 bei der Eröffnung des zweitägigen DRK-Wohlfahrtskongresses in Berlin.
(Hamburg) - Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen den unverändert hohen Bedarf an Fachkräften. Bei der Bewältigung dieser Fachkräftekrise soll seit Jahresanfang das Teilhabechancengesetz helfen. Es sieht eine Förderung von Langzeitarbeitslosen durch begleitendes Coaching für Beschäftigte und Arbeitgeber vor.
(München) - Die Bekanntgabe der fächerspezifischen Einstellungszahlen für den Einstellungstermin Februar 2019 für das Lehramt Gymnasium wertet der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) als höchst problematisch. "Erneut gehen Referendare, die an den Schulen dringend gebraucht werden, leer aus", kritisierte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann heute in München. Das schwäche die Gymnasien und gefährde die Qualität der Schulen, die vor großen Herausforderungen stehen würden. Es sei außerdem fatal, jungen Menschen, die sich intensiv und mit großen Anstrengungen auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet hätten, nach ihrem Referendariat zu signalisieren, nicht gebraucht zu werden.
(Bonn) - Der Anteil am Gesamtumsatz der Unternehmensberatungsbranche, der auf Beratungsleistungen für den Öffentlichen Sektor in Deutschland entfällt, hat in den vergangenen zehn Jahren konstant zwischen neun und zehn Prozent gelegen. Rund 90 Prozent des Consultingumsatzes werden klassischerweise durch Projektarbeit bei Kunden aus Industrieunternehmen oder Dienstleistungsfirmen erwirtschaftet.
(Berlin) - Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2018 um 4,3 Prozent auf 36,2 Mrd. Euro gestiegen. Dabei sind aber die zu erwartenden Rekordeinsparungen durch Rabattverträge von mehr als 4,0 Mrd. Euro noch nicht eingerechnet.
(Berlin) - "Der Jahreswirtschaftsbericht 2019 der Bundesregierung zeigt: Ob Wohnungsbau, Infrastruktur, Breitbandausbau oder Energiewende; - bei diesen großen aktuellen Herausforderungen ist die Bauwirtschaft als Lösungsanbieter gefordert," kommentiert Dipl.-Ing. Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), den gestern vorgestellten Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung.
(Berlin) - Die Deutschen haben immer weniger Scheu, sich in ein Fahrzeug zu setzen, das von einem Autopiloten statt von einem Menschen gesteuert wird. Aktuell stehen dem drei Viertel (77 Prozent) aufgeschlossen gegenüber, im Dezember 2015 waren es erst 61 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 1.003 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.






