Verbands-Presseticker
(Bonn) - Mit Dezember und Januar liegen der umsatzstärkste und umsatzschwächste Monat direkt nebeneinander, wie ein Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für den Jahreswechsel 2016/2017 verrät.
(Berlin) - Zum Jahreswechsel wollen neun von zehn Deutschen (90 Prozent) ihre Neujahrsgrüße auf elektronischem Weg versenden. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Vier von zehn Bundesbürgern (41 Prozent) möchten Freunden und Familie per Kurznachricht ein frohes neues Jahr wünschen. Beliebter als die SMS oder Messenger-Dienste wie WhatsApp und iMessage sind nur Telefongespräche.
(Berlin) - Zum 1. Januar 2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 8,84 Euro/Stunde (brutto), wie von der Mindestlohnkommission vorgeschlagen und von der Bundesregierung per Verordnung beschlossen wurde. In der Land- und Forstwirtschaft und im Gartenbau steigt das tarifliche Mindestentgelt ebenfalls.
(Berlin) - Die von den Bundesländern geplante deutliche Ausweitung der Verweildauern von Programmen in den öffentlich-rechtlichen Mediatheken gefährdet das Geschäftsmodell und die Zukunftschancen der deutschen Produktionsunternehmen.
(Duisburg) - Die Anforderungen der Pflege für kranke Kinder, kranke Erwachsene oder pflegebedürftige Senioren sind sehr unterschiedlich. Logisch erscheint dies aber nicht den Befürwortern der Pflegeberufe-Reform zu sein: Sie wollen eine einheitliche Ausbildung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege.
(München) - Die Verlängerung des Lkw-Durchfahrverbotes auf der B 25 bei Dinkelsbühl über den 31. Dezember hinaus ist nach Auffassung der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Schwaben und Ostwürttemberg sowie des Landesverbandes Bayerischer Spediteure (LBS) und des Landesverbandes Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT) nicht mehr gerechtfertigt.
(Frankfurt am Main) - Für einige Autofahrer wird es am Neujahrstag wieder ein böses Erwachen geben, wenn Silvesterraketen und Böller an parkenden Fahrzeugen bleibende Erinnerungen an die nächtliche "Geisteraustreibung" hinterlassen haben.
(Berlin) - Erstmals in ihrer Geschichte wird die Schuldenuhr Deutschlands nur noch einen zweistelligen Schuldenzuwachs ausweisen: 68 Euro pro Sekunde für das Jahr 2017. Zuvor betrug die sekündliche Neuverschuldung 129 Euro. Denn auch im neuen Jahr will der Bund ohne Nettokreditaufnahme auskommen - dies wird auch für die Gesamtheit aller Kommunen angenommen.
(Berlin) - Deutschlands peinlichster Umweltpreis, der "Dinosaurier des Jahres 2016" geht in diesem Jahr an den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Baumann. Die von Bayer-Chef Baumann eingefädelte und 66 Milliarden Dollar teure Rekordübernahme des US-Saatgutriesen Monsanto steht im Gegensatz zu den Forderungen von Umweltschützern und Verbrauchern auf der ganzen Welt, die sich eine umweltverträglichere, gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft wünschen.
(Berlin) - Das Jahr 2016 ist aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes ein "Jahr der verpassten Chancen" bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Die Bundesregierung hat es verpasst, in den großen Reformprozessen dieses Jahres einen deutlichen Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit für Kinder zu machen.





