Verbands-Presseticker
(Bonn) - Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat vor dem Hintergrund der Kölner Ereignisse davor gewarnt, Flüchtlinge pauschal zu verurteilen und die Vorkommnisse einseitig dem Islam als Religion der Herkunftsländer der Täter zuzuschreiben.
(Bonn) - Nach Einschätzung von Personalberatern müssen Aufsichts- und Beiräte vernetzt, unabhängig und konfliktausgleichend sein. Auch die Kerneigenschaften analytisches Verständnis und Veränderungskompetenz besitzen eine hohe Bedeutung. Als weniger wichtig schätzen die Recruitingspezialisten persönliche Stärken bei Vergütungs-Know-how und HR-Wissen ein.
(Berlin) - "Unsere Milchbauern erleben derzeit ein Preistief und Einkommenseinbußen, die an die Situation während der Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 2008 erinnern. Wesentliche Ursachen sind beginnend mit dem Sommer 2014 das Russland-Embargo, die konjunkturelle Schwäche und zurückhaltende Nachfrage vor allem in China. Der Milchmarkt ist auch 2016 schwach gestartet.
(Bonn/Berlin) - Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) weist eindringlich auf die Folgen von Grenzkontrollen in Europa hin, die den freien Warenverkehr erheblich behindern. Hiervon wäre Deutschland als Land mit hohem Außenwirtschaftsanteil im Herzen Europas sehr stark betroffen - mit unabsehbaren finanziellen Auswirkungen für die Wirtschaft.
(Berlin) - Der Strompreis ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt stabil geblieben: Eine Stromrechnung mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden beläuft sich aktuell auf knapp 84 Euro im Monat. Davon entfallen mehr als die Hälfte und damit rund 45 Euro auf staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Diese machen insgesamt 54 Prozent am Strompreis für Haushalte aus (2015: 52 Prozent). Das zeigt die aktuelle Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
(Berlin) - Aus Anlass des "Tages des bedrohten Anwalts" 2016 setzt sich der Deutsche Anwaltverein (DAV) wiederholt für chinesische Anwältinnen und Anwälte ein, die vom chinesischen Staat verfolgt werden. Der weltweite Tag wird seit 2010 am 24. Januar ausgerichtet. Kriminalisierung von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten allein aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit widerspricht zahlreichen Menschenrechtsstandards.
(Berlin) - Gute Stimmung bei den deutschen Architekten: Nach Angaben des ifo-Instituts hat sich das Geschäftsklima im letzten Quartal des Jahres 2015 weiter aufgehellt. Die befragten Architekten beurteilten, so der Bericht des IFO-Instituts, ihre Geschäftslage so gut wie noch nie in den vergangenen 25 Jahren.
(Schladming) - Die Apotheker gewinnen in den deutschsprachigen Ländern weiter an Bedeutung und übernehmen neue Aufgaben. Dies war ein Fazit der berufspolitischen Podiumsdiskussion beim internationalen Fortbildungskongress pharmacon.
(Frankfurt am Main/Düsseldorf) - Die IG Metall und die Wirtschaftsvereinigung Stahl warnen in einem gemeinsamen Eckpunktepapier vor zu hohen Belastungen der Stahlindustrie in Deutschland durch politische Überregulierung und Billigimporte. "Betriebe und Arbeitsplätze, die im internationalen Wettbewerb stehen, dürfen nicht durch unverhältnismäßige Kosten gefährdet werden", forderte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Freitag in Frankfurt.
(Berlin) - Die gestern vom Bundeskabinett beschlossene Vergaberechtsmodernisierungsverordnung (VergModVO) bringt wichtige Verbesserungen für Wirtschaft und Verwaltung, bleibt aber in zentralen Punkten hinter den Erfordernissen zurück.





