Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle
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12. VhU-Bildungsforum "Selbstständige Schule 2015" / Hessenwaldschule präsentiert neues Lernkonzept "Fit für das Leben machen" / Mit Spiral-Curriculum zum systematischen Kompetenzaufbau / VhU sieht darin zukunftsweisendes Modell für alle hessischen Schulen

(Frankfurt am Main) - "Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler fit für das Leben machen, indem wir ihre Fähigkeiten und Stärken individuell bestmöglich fördern. Das Augenmerk muss dabei auf ihre Fortschritte, nicht auf ihre Defizite gerichtet sein", sagte Benno Moosmüller, stellvertretender Schulleiter der Hessenwaldschule in Weiterstadt, beim 12. Bildungsforum "Selbstständige Schule 2015" der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Frankfurt. Das Lernkonzept der Hessenwaldschule "Fit für das Leben machen", das seit drei Jahren in der Praxis erprobt werde und in sechs Jahren in allen Schulformen und Klassen umgesetzt sein soll, entspreche den grundlegenden Vorstellungen der VhU über Bildung, Bildungsstandards und Orientierung an individuellen Kompetenzen. "Auf die weiteren Erfahrungen und Ergebnisse der Hessenwaldschule sind wir sehr gespannt, da in Weiterstadt erprobt wird, was mit der von der Kultusministerkonferenz verbindlich zugesicherten Einführung von Bildungsstandards bis 2011 auf alle hessischen Schulen zukommt", sagte Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer für Bildungs- und Gesellschaftspolitik der VhU.

Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit der Hessenwaldschule stehe die einzelne Schülerin und der einzelne Schüler. Dabei gehe es darum, Selbstständigkeit, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsgefühl von sich selbst und anderen zu fordern, es aber auch gezielt zu fördern. "Unser Ziel ist es, dass jeder Schüler den für ihn bestmöglichen Schulabschluss erreicht. Dabei geht es uns nicht nur um reines Wissen. Es kommt auch auf das Können und Wollen an", referierte Moosmüller. Entscheidend sei, die Schüler zu lebenslangem Lernen zu befähigen. Dafür habe die Hessenwaldschule ein Spiralcurriculum entwickelt, das den systematischen Aufbau wichtiger Schlüsselkompetenzen sicherstellen solle. Dazu gehörten die Kompetenzfelder: Arbeitsverhalten, Soziales- und kooperatives Lernen, Informieren, Präsentieren, Effektiv Lernen und Beobachten und Bewerten. Orientiert an dem Modell des Schweizer Instituts Beatenberg, das auf dem 10. VhU-Bildungsforum vorgestellt wurde, habe die Hessenwald­schule ihr neues Lernkonzept entwickelt, das die Qualität des schulischen Lernens verbessern soll. "Weg von der lehrerzentrierten Belehrung, hin zu nachhaltigem Lernen", sei ein wichtiger Grundsatz.

Hintergrund

Das VhU-Bildungsforum beleuchtet seit 2004 das anfangs politisch umstrittene, heute von allen Akteuren akzeptierte VhU-Konzept "Selbstständige Schule": Erfolgreiche Beispiele aus dem In- und Ausland werden vorgestellt und mit Experten - unter anderem den bildungspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen sowie Praktikern aus dem Schulalltag und der Berufsausbildung - diskutiert und weiter entwickelt.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126

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