Wirtschaft kommt nur durch Strukturreformen aus dem Dauertief
(Frankfurt am Main) - Anlässlich des einjährigen Bestehens der Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD zieht die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) eine kritische Zwischenbilanz. Der Präsident der VhU, Wolf Matthias Mang, erklärte:
„Ein Jahr nach Amtsantritt der schwarz-roten Koalition werden die Alarmsignale für den Standort immer lauter. Allein seit dem 1. Januar 2025 sind über 150.000 Arbeitsplätze in der Industrie verloren gegangen. Das heißt auch weniger Aufträge für Handwerk, Dienstleistung und Handel. Aber statt klarer Reformsignale erleben wir zu häufig Streit, Verzögerungen und Unentschlossenheit. Deutschland braucht jetzt endlich ein klares Aufbruchssignal: weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise, spürbare Entlastungen bei Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Und der ‚Sondervermögen‘ genannte, neue Schuldenberg darf nicht länger als Verschiebebahnhof missbraucht werden, sondern nur noch für die dringend notwendigen zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen. Nur so kommt unsere Wirtschaft wieder in Schwung“.
Abschließend betonte Mang: „Die kommenden Monate sind entscheidend. Es geht nicht um parteipolitische Profilierung oder Landtagswahlen, sondern um die Zukunft unseres gesamten Wirtschafts- und Beschäftigtenstandorts. Wenn es der Bundesregierung gelingt, jetzt entschlossen zu handeln und endlich Reformen umzusetzen, wird ihr das auch von den Betrieben ebenso wie von den Bürgern anerkannt werden. “
Quelle und Kontaktadresse:
VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle, Patrick Schulze, Geschäftsführer(in) Kommunikation, Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main, Telefon: 069 95808-0
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