Pressemitteilung | Gewerkschaft der Polizei (GdP)
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13. Europäischer Polizeikongress in Berlin / Freiberg: Vorsprung des internationalen Verbrechens darf nicht größer werden

(Berlin) - Vor weiteren Verschlechterungen in der internationalen Zusammenarbeit der Polizeien hat der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg anlässlich der Eröffnung des heute (2. Februar 2010) unter dem Motto "Globale Sicherheit - Herausforderungen für Europa" beginnenden 13. Europäischen Polizeikongresses in Berlin gewarnt.

Freiberg: "Die Weltwirtschaftskrise hat auch vor den Polizeien Europas nicht halt gemacht. Überall wird Personal eingespart, teuere Projekte zur besseren internen und internationalen Vernetzung der Polizeien kommen nur schleppend voran. Momentan hinken die Ermittler der organisierten Kriminalität und kriminellen Finanzjongleuren hinterher. Dieser Vorsprung darf nicht größer werden, sondern muss schnellstens eingeholt werden."

Die Globalisierung des Verbrechens, so Freiberg weiter, habe durch den Beinahe-Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems enormen Auftrieb bekommen. Die Sicherheitshaushalte steckten gleichzeitig im Würgegriff der politisch Verantwortlichen. Die Schere zugunsten des Verbrechens öffne sich dadurch immer weiter. Dem müsse mit einer spürbaren Stärkung der Polizeien in den Bereichen Personal und Technik und einer erleichterten Bildung internationaler Sonderkommissionen zur Ermittlung organisierter und Wirtschaftskriminalität Einhalt geboten werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP) Rüdiger Holecek, Pressesprecher Stromstr. 4, 10555 Berlin Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200

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