Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle
Anzeige

8. Streik der Lokführer: VhU übt scharfe Kritik / Fasbender "GDL wird zum Standortrisiko und befindet sich jenseits jeglicher Verhältnismäßigkeit / Erhebliche Auswirkungen auch in Hessen"

(Frankfurt am Main) - "Die GDL wird zum Standortrisiko - in Deutschland und Hessen: 7 Tage und 168 Stunden Zeit, ohne das Verhandlungsangebot des Arbeitgebers überhaupt gründlich geprüft zu haben, die Schlichtung gleich im Vorhinein ablehnend - hier zeigt eine kleine Gewerkschaft, dass sie sich um die Verhältnismäßigkeit der Waffen im Arbeitskampf keinerlei Gedanken macht. Sie tritt das Prinzip der Sozialpartnerschaft mit Füßen", übte die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) scharfe Kritik an dem von der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) heute begonnenen 8. Streik bei der Deutschen Bahn.

VhU-Hauptgeschäftsführer Volker Fasbender: "Wieder und wieder wird ein zentraler Verkehrsträger in unserem Land über Tage lahmgelegt. Das hat gravierende Folgen für die Wirtschaft und insgesamt für unsere auf Mobilität angewiesene Gesellschaft." Der VhU-Hauptgeschäftsführer rief die Verantwortlichen bei der Bahn und der GDL auf, im Tarifkonflikt endlich eine Lösung am Verhandlungstisch zu finden.

In Hessen und im Rhein-Main-Gebiet laufen die unterschiedlichen Stränge der Verkehrsträger zusammen. Wer hier sowohl den Güterverkehr als auch den Personenverkehr lahmlegt, um die Interessen von 13.000 Lokführern zu vertreten, wahre keinerlei Verhältnismäßigkeit mehr. "Das führt zu Störungen oder gar Ausfällen im Produktionsablauf und schadet der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie, der chemischen Industrie sowie des Fahrzeug- und Maschinenbaus erheblich, die besonders unter unterbrochenen Lieferketten leiden", so Fasbender. Auch für viele Pendler sei es schwer, rechtzeitig ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Die nachhaltigen Störungen im Betriebsablauf seien den Bahnkunden nicht länger zuzumuten.

Die VhU setzt auf eine Lösung am Verhandlungstisch. Sie hofft zudem auf eine Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen. So erwartet sich die VhU von der geplanten gesetzlichen Regelung zur Tarifeinheit eine friedensstiftende Wirkung in den Betrieben.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Fax: (069) 95808-126

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige