Anteil Personenschäden erstmals geringer als Anteil der Sachschäden / VDA: Autofahren wird immer sicherer / Volkswirtschaftliche Kosten von Straßenverkehrsunfällen deutlich rückläufig
(Frankfurt am Main) - Autofahren wird immer sicherer. Dies zeigt sich auch an den volkswirtschaftlichen Kosten durch Straßenverkehrsunfälle, die in Deutschland im Jahr 2004 deutlich von 32,2 Mrd. Euro um 4,2 Prozent auf 30,9 Mrd. Euro gesunken sind. Besonders erfreulich: Zum ersten Mal seit 1995 seither erhebt die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) jährlich diese Kosten ist der Anteil der Personenschäden kleiner als der Anteil der Sachschäden. Während die Personenschäden mit 15,2 Mrd. Euro einen Anteil von 49,3 Prozent an den gesamten volkswirtschaftlichen Kosten durch Straßenverkehrsunfälle ausmachten, betrug der Anteil der Sachschäden mit 15,7 Mrd. Euro 50,7 Prozent.
Bei den Personenschäden geht der Rückgang vor allem auf die spürbare Verringerung der Anzahl der tödlich (-700) und der schwer verletzten (-5.000) Unfallopfer zurück. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) betont, wirkt sich positiv aus, dass die deutsche Automobil- und Zulieferindustrie die Fahrzeugsicherheit seit vielen Jahren zu ihrer Kernkompetenz erklärt hat. So ist die Ausstattung an ESP in Neuwagen in Deutschland von 20 Prozent im Jahr 2000 auf 72 Prozent im Jahr 2005 gestiegen, Airbag und ABS sind mittlerweile in nahezu allen Neuwagen Standard. Seit 1995 haben sich die Unfallkosten mit Personenschäden um 30 Prozent reduziert, während die Sachschäden erst seit 2001 rückläufig sind. Die Unfallkosten insgesamt haben sich in den letzten zehn Jahren um 15 Prozent verringert.
Seit der Einführung der amtlichen Statistik über das Unfallgeschehen im Straßenverkehr Anfang der 50er Jahre konnte die Anzahl der im Straßenverkehr Getöteten auf den bislang niedrigsten Stand gesenkt werden von 21.000 im Jahr 1970 auf weniger als 5.400 im Jahr 2005, obwohl Fahrzeugbestand und Fahrleistungen stark angestiegen sind. Die deutsche Automobilindustrie verstärkt weiter ihre Anstrengungen, den Straßenverkehr noch sicherer zu machen und leistet ihren Beitrag zur politischen Zielvorgabe der EU-Kommission, die Zahl der Unfalltoten bis zum Jahr 2010 zu halbieren.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- IAA MOBILITY 2021: In Zukunft parkt das Auto selbst / VDA stellt mit Gemeinschaftsprojekt "Automated Valet Parking" fahrerlose Parkfunktion vor / MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN
- VDA-Präsidentin Hildegard Müller: "Es ist auf der IAA MOBILITY zu sehen, was sich weit über Deutschland hinaus an neuer Mobilität auf den Weg macht" /Weltweit größtes Mobilitätsevent beginnt am Montag
- Mattes: Deutsche Hersteller zeigen viele Innovationen in Genf
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

