Apotheker: Arzneimittelausgaben sinken weiter Kassen geben im Juli 3,5 Prozent weniger aus / Ärzte verschreiben weniger Packungen
(Berlin) - Im Juli haben die Gesetzlichen Krankenkassen rund 1,9 Milliarden Euro für die Versorgung ihrer Versicherten mit Medikamenten ausgegeben. Dies sind 3,5 Prozent weniger als im Juli des Vorjahres. Bereits im Juni hatten die Ausgaben zwei Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus gelegen.
Der Ausgabenrückgang ist der Wirkung des Spargesetzes AVWG zuzuschreiben, das zum 1. April in Kraft trat. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände geht davon aus, dass die Ausgaben für Arzneimittel auch in den nächsten Monaten sinken werden, so dass die Mehrausgaben vom Jahresbeginn im weiteren Jahresverlauf schrittweise kompensiert werden.
Die kumulierten Ausgaben für die ersten sieben Monate 2006 liegen um vier Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2005. Die für das Apothekereinkommen maßgebliche Packungsmenge ging dagegen um 1,3 Prozent zurück. Zwischen Januar und Juli 2006 gaben die Kassen 13,64 Milliarden für Arzneimittel aus, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 13,12 Milliarden Euro.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Annette Rogalla, Pressesprecherin
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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