Pressemitteilung | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
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Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Mindestlohnforderung des DGB trifft die Schwächsten unserer Gesellschaft

(Berlin) - Zur Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:

Die Forderung des DGB nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro würde in Deutschland rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze kosten. Allein im Osten wären laut Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten bis zu 450.000 Jobs gefährdet.

Der DGB trifft mit dieser Forderung die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Ein gesetzlicher Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze insbesondere für Geringqualifizierte. Er nimmt Berufsanfängern und Langzeitarbeitslosen die Chance auf Einstieg in Arbeit. Wer in einer ohnehin schwierigen Situation neue Beschäftigungshürden aufstellt, handelt äußerst unsozial.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA) Pressestelle Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20330, Telefax: (030) 20331055

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