Pressemitteilung | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
Anzeige

Arbeitgeberpräsident Hundt: IG Metall setzt auf Eskalation / Appell für eine moderate und beschäftigungswirksame Tarifrunde

(Berlin) - Mit den aktuellen Warnstreiks setzt die IG Metall offen auf Eskalation, anstatt konstruktiv am Verhandlungstisch eine Lösung in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie zu suchen. Die Warnstreiks emotionalisieren den Tarifkonflikt zusätzlich und erschweren dadurch einen Tarifabschluss erheblich. Mit den Warnstreiks werden Erwartungen bei den Beschäftigten geweckt, die nicht erfüllt werden können, wenn die Branche nicht schweren Schaden nehmen soll. Im Interesse des Standortes Deutschland und der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie müssen die Warnstreiks umgehend beendet werden, sagte Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt am 29. März in Berlin.

Mehr denn je ist es Aufgabe der Tarifparteien, Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir eine moderate Lohnpolitik und weitere Gestaltungsspielräume für betriebliche Regelungen. Warnstreiks bringen uns dabei nicht voran. Im Gegenteil: Warnstreiks sind nicht mehr zeitgemäß, weil sie durch Betriebsunterbrechungen Unternehmen und Arbeitsplätze unnötig schwächen. Damit schaffen sie neue Risiken und zusätzliche Unruhe bei Abnehmern und Kunden in aller Welt.

Bislang hat die IG Metall alle Appelle, eine moderate und beschäftigungswirksame Tarifvereinbarung abzuschließen, ignoriert. Angesichts von heute schon 5 Millionen Arbeitslosen fehlt mir jegliches Verständnis für das wachstums- und beschäftigungsfeindliche Verhalten der IG Metall. Ich fordere die IG Metall auf, umgehend am Verhandlungstisch zu einem verantwortungsvollen Ergebnis beizutragen, sagte Hundt.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA) Pressestelle Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20330, Telefax: (030) 20331055

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige