Pressemitteilung | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
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Missbräuchliche Streiks im Luftverkehr begrenzen

(Berlin) - BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter zu den Arbeitskämpfen im Luftverkehr:
„Die Arbeitskämpfe bei der Deutschen Lufthansa belegen erneut: Eine gesetzliche Regulierung des Arbeitskampfs ist nötiger denn je.

Der Streik ist missbräuchlich sowie unverhältnismäßig, weil es in großen Teilen Unbeteiligte – nämlich die Fluggäste – zu Geiseln macht und in Zeiten geopolitischer Krisen ganze Lieferketten betrifft.

Im Luftverkehr führen Arbeitsniederlegungen auch kleiner Berufsgruppen regelmäßig zum vollständigen Stillstand des Systems. Das verdeutlicht ein strukturelles Ungleichgewicht im Kräfteverhältnis der Tarifparteien zulasten der Interessen der Allgemeinheit.

Vier Tage Arbeitskampf heißt vier Tage Stillstand für weite Teile des europäischen und deutschen Luftverkehrs. Es heißt aber vor allem: Vier Tage Erpressung und Geiselnahme von Unternehmen und Kunden. Es ist höchste Zeit für ein gesetzliches Arbeitskampfrecht!

Konfrontation statt Kooperation gefährdet Wachstum und Wohlstand und schwächt den Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb. Der Gesetzgeber darf hier nicht länger untätig bleiben.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA), Alexander Kohnen, stellv. Abteilungsleiter(in) Pressesprecher(in), Breite Str. 29, 10178 Berlin, Telefon: 030 20330

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