"Arzneimittel brauchen fachkompetente, individuelle Beratung" / Apotheker: Warnung vor gefährlichem Schlankheitsmittel ist wichtig
(Stuttgart) - Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) unterstützt die Warnung des Arbeits- und Sozialministeriums vor dubiosen Schlankheitsmitteln aus dem Internet. Das baden-württembergische Ministerium hatte heute (26. Juni 2009) unter anderem vor dem Produkt "Lasmi" aus Indonesien gewarnt, das derzeit im Internet unzulässigerweise als Schlankheitsmittel angeboten wird.
Uwe Geiß, Vizepräsident des LAV: "Es ist für Laien nicht erkenntlich, welche Wirkstoffe tatsächlich in solchen Mitteln enthalten sind, die über das Internet irgendwo auf dem Globus bezogen werden. Wenn keine direkt ansprechbare Apotheke hinter der Bezugsadresse steht, sollte man die Finger von solchen Bestellungen lassen. Es ist gut, wenn auch das Sozialministerium die Menschen im Land deutlich auf diese Problematik aufmerksam macht. Gefährlich können Arzneimittel mit ungeklärter Zusammensetzung immer dann werden, wenn man zu viel oder zu wenig Wirkstoff - oder ein wirkstofffreies Medikament nimmt. Arzneimittel aus den Apotheken enthalten geprüfte Qualität. Weiter kommt hinzu, dass in den Apotheken gewährleistet wird, dass eine individuelle, auf die Person zugeschnittene pharmazeutische Beratung erfolgen kann."
Quelle und Kontaktadresse:
Landesapothekerverband Baden-Württemberg e.V.
Pressestelle
Hölderlinstr. 12, 70174 Stuttgart
Telefon: (0711) 223340, Telefax: (0711) 2233497
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