Pressemitteilung | SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.
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Augenoptische Industrie erwartet 2006 Rekordumsatz / Fachmesse OPTI MÜNCHEN präsentiert Brillen- und Kontaktlinsen-Trends

(Berlin) - Die deutsche augenoptische Industrie blickt auf einen zufrieden stellenden Branchenumsatz 2005 zurück (+6,5 Prozent). Dank der erfreulicheren Aussichten für das Konsumklima hierzulande und der weiterhin wachstumsstarken Exportmärkte wird zudem ein umsatzstarkes Jahr 2006 (+6 Prozent) erwartet. Die Streichungen der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zu Beginn des Jahres 2004 hatten der Branche zunächst kräftige Umsatzeinbrüche beschert. „Andererseits haben sich Brille und Kontaktlinse seitdem vom Rezept emanzipiert und sich erfolgreich auf den Weg aus der psychologischen Ecke der Sehkrücken und medizinischen Prothesen hin zum Lifestyleprodukt gemacht“, erklärte Josef May, Vorsitzender Consumer Optics des Industrieverbandes SPECTARIS.

Im zurückliegenden Jahr 2005 konnte die Consumer Optics-Industrie ein Umsatzplus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 3,27 Milliarden Euro verzeichnen, welches allerdings im Zusammenhang mit dem Umsatzrückgang von 7,2 Prozent im Vorjahr aufgrund der GKV-Streichungen zu betrachten ist. Der Inlandsumsatz stieg 2005 gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro, der Auslandsumsatz um 5,2 Prozent auf 1,60 Milliarden Euro. Die Exportquote lag im vergangenen Jahr somit bei 49 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging 2005 leicht um 0,4 Prozent auf 20.467 Mitarbeiter zurück. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der deutschen Augenoptik-Industrie betrugen 6 Prozent ihres Umsatzes.

Für 2006 erwartet die augenoptische Industrie beim Inlandsumsatz ein Plus von 9 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro, der Auslandsumsatz dürfte um 3 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro steigen. Unter dem Strich dürfte damit ein Wachstum des Gesamtumsatzes um gut 6 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro stehen - und damit ein Rekordumsatz.

Ungebrochen ist dabei der Trend zu immer leichteren, immer dünneren und immer ästhetischeren Hightechbrillengläsern aus Kunststoff. Besonders gefragt bleiben Veredelungen, wo Deutschland auch im weltweiten Vergleich Spitze ist. Bei den Brillenfassungen treten minimalistische, sprich randlose Brillen, bei denen das Gesicht im Vordergrund steht, immer stärker in den Vordergrund. Gleichzeitig finden einfarbige oder bunte Kunststofffassungen ihre Berechtigung, favorisiert insbesondere von den jüngeren Brillenträgern, die ihrem Gesicht Attraktivität und einen Blickmagneten verleihen wollen. „Individualität durch Farbe“ lautet das Credo ihrer Träger. Im Kontaktlinsenmarkt setzt sich der Trend zu Austauschsystemen, also Tages-, Wochen- oder Monatslinsen, unverändert fort. 80 Prozent des Umsatzes entfallen auf Austauschsysteme, nur noch 20 Prozent auf klassische, konventionelle Hart- oder Weichlinsen.

Nach neuesten Erhebungen des Instituts für Demoskopie Allensbach tragen in Deutschland 40,4 Millionen Erwachsene (älter als 16 Jahre) und damit 63,7 Prozent eine Brille, sowie 3,2 Millionen Kontaktlinsen. Hinzu kommen 1,5 Millionen Kinder zwischen 2 und 15 Jahren, die eine Brille tragen.

Zum Jahresstart kommt die Branche in München zusammen, um sich vom 13. - 15. Januar auf der Internationalen Augenoptik-Fachmesse OPTI MÜNCHEN, einer der TOP 3-Augenoptikmessen in der Welt, über die neuesten Trends im Brillen-, Kontaktlinsen- und Gerätebereich zu informieren und zu ordern.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) Markus Saga, Leitung, Kommunikation Saarbrücker Str. 38, 10405 Berlin Telefon: (030) 414021-0, Telefax: (030) 414021-33

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