Pressemitteilung | SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.
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Augenoptische Industrie: Ranking der Bundesländer nach Betriebszahlen / Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind führende Standorte der Augenoptischen Industrie in Deutschland / Hessen mit regionalen Schwerpunkt rund um Wetzlar auf Platz 4 bei den Unternehmenszahlen im Bundesländervergleich / Branche erwartet im laufenden Jahr Umsatzplus von 7 Prozent auf knapp 4 Mrd. EURO

(Berlin) - Rund 27 Prozent der Unternehmen der augenoptischen Industrie sind in Bayern angesiedelt, rund 23 Prozent in Baden-Württemberg und knapp 20 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Das ergab eine aktuelle Erhebung des Branchenverbandes SPECTARIS. Außerhalb der drei bei den Unternehmenszahlen führenden Bundesländer ist rund um das hessische Wetzlar noch eine größere Anzahl von augenoptischen Industriebetrieben zu finden, so dass Hessen im Ländervergleich auf Platz vier kommt. Es folgen Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Berlin, Niedersachsen und Hamburg. Ausbildungsstandorte für die Branche sind die Fachholschulen in Aalen, Berlin, Braunschweig/Wolfenbüttel und Jena. Zu den augenoptischen Unternehmen werden die Hersteller und Händler von Brillenfassungen und -gläsern, von Kontaktlinsen, von Ferngläsern und von Sehtestgeräten gerechnet.

Im laufenden Jahr erwartet die deutsche augenoptische Industrie laut SPECTARIS ein Umsatzwachstum von 7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006 auf knapp 4 Mrd. EURO, wobei der Umsatz im Inland um rund 4 Prozent auf etwa 1,87 Mrd. EURO und der Exportumsatz um rund 10 Prozent auf etwa 2,07 Mrd. EURO wachsen werden. Wichtigste Zielregionen der Branchenexporte seien die anderen Mitgliedsstaaten der Euroopäischen Union, in die im vergangenen Jahr 65 Prozent der Ausfuhren gingen, gefolgt von den Euroopäischen Nicht-EU-Staaten mit einem Anteil an den Exporten von rund 11 Prozent sowie Asien mit 7,5 Prozent.

Das kräftige Umsatzwachstum im laufenden Jahr werde sich nach Angaben des Verbandes positiv auf die Beschäftigtenzahl niederschlagen, die 2007 leicht über der Vorjahreszahl von 21.290 Beschäftigten liegen dürfte. Die Zahl der Betriebe werde dagegen in etwa gleich bleiben. "Die Folgen der nahezu kompletten Herausnahme der Brille aus der Kassenleistung mit einem Umsatzrückgang von 20 Prozent im Jahr 2004 sind vollständig überwunden. Der Inlandsumsatz liegt wieder knapp über den Umsätzen im Jahr 2002, das als letztes Vergleichsjahr mit "normalen" Umsatzzahlen anzusehen ist, da 2003 bereits sehr von vorgezogenen Brillenkäufen der Konsumenten geprägt war. Die Branche blickt in eine sehr positive Zukunft", freut sich Sven Behrens, Hauptgeschäftsführer von SPECTARIS, über die aktuellen Zahlen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) Thomas Krieger, Pressesprecher Saarbrücker Str. 38, 10405 Berlin Telefon: (030) 414021-0, Telefax: (030) 414021-33

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