Ausklang des 31. Deutschen Krankenhaustages im Rahmen der MEDICA / 1.800 Besucher - Krankenhaustag setzt Zeichen
(Berlin) - Am vierten und letzten Tag des 31. Deutschen Krankenhaustages standen aktuelle Fragen in der Krankenhausarchitektur im Fokus der Referate und Diskussionen. Im Rahmen der Vortragsveranstaltung der Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen im BDA e.V. (AKG) erklärte Dipl.-Ing. Linus Hofrichter, dass neben der anspruchsvollen pflegerischen und ärztlichen Betreuung das passende Umfeld in einem Krankenhaus eine wichtige Rolle für Patienten und Mitarbeiter spiele. Gleichzeitig müssten sich Krankenhausarchitekten und Klinikbetreiber in Deutschland auf die veränderten finanziellen Rahmenbedingungen durch die globale Finanz- und Kreditkrise einstellen.
Dipl.-Ing. Peter Bonfert beleuchtete in seinem Vortrag die Voraussetzungen für die Sanierung und Erneuerung von Kliniken am Beispiel des Karl-Olga-Krankenhauses in Stuttgart. Die neuen Gebäudeteile des Karl-Olga-Klinikums passten sich hinsichtlich ihrer Gestaltung bewusst der städtebaulichen Konzeption des Stuttgarter Ostens an, in dem sie in differenzierter Höhe und Breite den vorgegebenen Straßenzügen folgten und mit ihrer Klinikfassade stadtteilspezifische Baumaterialien aufgriffen, erklärte Bonfert. Die Gebäudekomplexe präsentierten sich dadurch weniger krankenhaustypisch. Weitere Vorträge behandelten die Themen \"Bauen für private Klinikbetreiber - Ein Spagat zwischen ästhetischem Anspruch und Controlling?\" oder \"Kooperative Projektentwicklung eines Facharztzentrums am Klinikum - Vom Interessenbekundungsverfahren bis zum Mietvertrag\".
Der 31. Deutsche Krankenhaustag wartete in diesem Jahr wieder mit einem breiten Spektrum an Themen auf, von der Fortentwicklung des deutschen Fallpauschalensystems über aktuelle ordnungspolitische Reformbeiträge von Politik und Wissenschaft bis hin zu neuesten Trends im Pflegemanagement oder auch der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in Europa. Kongresspräsident Heinz Kölking konnte unmittelbar nach Ende des Kongresses, der in diesem Jahr zum zehnten Mal im Rahmen der weltweit größten Medizinmesse MEDICA stattfand, eine positive Bilanz ziehen. Rund 1.800 Besucher aus allen Bereichen des Gesundheitswesens erörterten vor dem Hintergrund der aktuellen gesundheitspolitischen Reformdiskussion an den vier Kongresstagen die wichtigsten Krankenhausthemen.
Der Wandel im Krankenhaus stelle alle Beteiligten vor wachsende Herausforderungen, so dass das Angebot von Informationen zum Dreh- und Angelpunkt für künftige Entscheidungen werde, erklärte Kölking. Der Krankenhaustag biete hierzu allen Verantwortlichen aus Klinik und Gesundheitspolitik einen fundierten Überblick. Kölking, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands, betonte, dass die konstant hohe Zahl an Besuchern und deren große Zufriedenheit mit dem Angebot einmal mehr den Stellenwert des Deutschen Krankenhaustages verdeutliche.
Der 32. Deutsche Krankenhaustag wird vom 18. bis 21. November 2009 erneut in Düsseldorf im Rahmen der weltgrößten Medizinmesse MEDICA stattfinden.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG)
Moritz Quiske, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
Wegelystr. 3, 10623 Berlin
Telefon: (030) 39801-0, Telefax: (030) 39801-301
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