Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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Automobilindustrie und Kfz-Gewerbe fordern schnelle Entscheidung zur Kfz-Steuer

(Frankfurt am Main/Bonn) - Eine schnelle politische Entscheidung zur CO2-basierten Kraftfahrzeugsteuer haben die Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, und des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK), Robert Rademacher, gefordert. Das Thema CO2 spiele bei der Kaufentscheidung eine immer größere Rolle. Die Politik müsse nunmehr kurzfristig klar entscheiden und transparent informieren. „Widersprüchliche Aussagen der Politik führen zu Abwarten und Kaufzurückhaltung“, hieß es beim Spitzengespräch von Industrie und Kfz-Gewerbe im Bonner „Haus der Kfz-Verbände“. Rademacher regte gemeinsam mit den Verbänden der Autohersteller weitere politische Initiativen an.

Neben den offenen Fragen nach der Ausgestaltung und Terminen eines neuen Kfz-Steuersystems seien vor allem Preis- und Kostensteigerungen bei der Nutzung des Automobils Ursachen für die Zurückhaltung der privaten Autokäufer. Als Preistreiber wurden neben dem Wegfall der Pendlerpauschale für die ersten 20 Kilometer vor allem die Kraftstoffe genannt, die sich seit 1998 um 65 Prozent erhöht haben und die allein in den letzten zwei Jahren einen Kaufkraftentzug von über zehn Milliarden Euro bedeuten. Bei einem gleich bleibend hohen Preisniveau für Kraftstoffe würde der dadurch entstehende Kaufkraftverlust im Gesamtjahr 2007 deutlich über drei Milliarden Euro betragen. Die Ausgaben für den Autokauf seien seit 1998 indes nur um elf Prozent und für den Service lediglich um 13 Prozent gestiegen.

Bei dem turnusmäßigen Treffen der Verbandsspitzen wurde trotzdem Zuversicht geäußert, dass der derzeit schwierige Inlandsmarkt – insbesondere, wenn die Politik ihre Hausaufgaben mache – nicht dauerhaft von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt bleibe. Wenn sich die Verunsicherung der Verbraucher lege, sei durchaus mit Potenzial im deutschen Markt zu rechnen. Von den zahlreichen neuen und verbrauchsgünstigen Fahrzeugen, die zur IAA vorgestellt werden, erwarten Wissmann und Rademacher positive Impulse.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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