Bahn muss Karten auf den Tisch legen
(Berlin) - Vor dem Hintergrund weiterer Spähaktionen der Deutschen Bahn AG gegenüber Führungskräften, die heute bekannt wurden, hat der Deutsche Journalisten-Verband seine Forderung nach Transparenz erneuert. "Die Deutsche Bahn AG kann sich nicht länger in Schweigen hüllen", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Es muss endlich Klarheit darüber hergestellt werden, ob auch Journalistinnen und Journalisten von den Bespitzelungen betroffen sind." Die Überwachung von Bahn-Führungskräften lasse befürchten, dass auch Journalisten ins Visier geraten seien, die Kontakte mit Bahnmanagern gehabt hätten. "Es wäre skandalös und durch nichts zu rechtfertigen, wenn infolge eines Interviews mit einem Verantwortlichen der Bahn der Journalist ausgespäht worden sei. "Das wäre ein eklatanter Eingriff in die Pressefreiheit und die Privatsphäre betroffener Kollegen, der nicht ohne juristische Folgen bleiben dürfte", sagte Konken. Die Kolleginnen und Kollegen hätten ein Anrecht darauf, die Wahrheit zu erfahren. "Herr Mehdorn, legen Sie endlich die Karten auf den Tisch", verlangte Konken.
Bereits in der letzten Woche hatte der DJV von der Bahn AG Transparenz gefordert. Das Unternehmen sah sich bislang nicht bemüßigt, darauf zu reagieren.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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