Journalismus fördern – Wann kommt die Digitalabgabe?
(Berlin) – Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Bundesgesetzgeber auf, die notwendigen Schritte zur Einführung einer Digitalabgabe auf den Weg zu bringen. Anlass ist die Bundestagsdebatte „Meinungsvielfalt und Bürgerbeteiligung – Lokalmedien als unverzichtbarer Baustein unserer Demokratie“ am heutugen Tag. „Der Lokaljournalismus braucht konkrete Taten statt blumiger Worte“, betont DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Sommer 2025 eine Digitalabgabe zur Förderung des Journalismus in die Diskussion gebracht habe, sei lobenswert. „Geschehen ist seitdem allerdings nichts“, kritisiert Beuster. Angesichts zurückgehender Werbe- und Vertriebseinnahmen klassischer Medien müsse jetzt endlich etwas passieren. „Sonst wächst die Gefahr des Stellenabbaus in den Redaktionen.“ Mögliche Fusionen von Zeitungstiteln schadeten darüber hinaus der Meinungsvielfalt.
Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang auf die zum Teil dramatische Situation in anderen Ländern hin: „In den USA gibt es bereits weiße Flecken auf der Medienlandkarte“, so Beuster. Wo es keinen Lokaljournalismus mehr gebe, blühten Korruption und politischer Extremismus. „So weit darf es bei uns nicht kommen.“
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle, Hendrik Zörner, Pressesprecher(in), Torstr. 49, 10119 Berlin, Telefon: 030 7262792-0
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