Pressemitteilung | Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.
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Bankenabgabe nicht zu Lasten der Handwerker

(Stuttgart) - Die Pläne der Bundesregierung, auch von den Sparkassen und Volksbanken eine zusätzliche Bankenabgabe zur Finanzierung eines Risikofonds für das gesamte Bankenwesen zu erheben, stoßen im Handwerk auf entschiedenen Widerstand.

Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle geht von einer Überwälzung dieser Abgabe auf die Kreditkosten der Sparkassen und Volksbanken aus. Die Kreditkonditionen haben sich in den letzen beiden Jahren ohnehin in erheblichem Maße verschlechtert und nun langt der Bund auch noch zusätzlich zu. Dies darf nicht sein, so Möhrle. Die Abgabe schade nicht nur den jetzt zu Beginn des Aufschwungs wieder besonders geforderten Investitionsfinanzierungen im Handwerk, sondern sei zudem unnötig. Sparkassen und Volksbanken verfügen jeweils über eigene Sicherungssysteme, die auch in der aktuellen Finanzkrise ihre Funktionsfähigkeit voll und ganz unter Beweis gestellt haben. Schon allein aus diesem Grunde müsse die Bundesregierung Sparkassen und Volksbanken aus dem geplanten umfassenden Haftungsverbund herausnehmen.

Quelle und Kontaktadresse:
Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT) Eva Hauser, Referentin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Heilbronner Str. 43, 70191 Stuttgart Telefon: (0711) 263709-0, Telefax: (0711) 263709-100

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