Pressemitteilung | Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
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Bauinvestitionen 2009: Stabilisierung auf Vorjahresniveau / Konjunkturprogramme stützen das Ausbaugewerbe / Bauhauptgewerbe trotzdem im Minus

(Berlin) - Die deutsche Bauindustrie zieht für das abgelaufene Jahr eine "durchwachsene" Jahresbaubilanz: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilt, haben sich die nominalen Bauinvestitionen 2009 mit + 0,1 Prozent zwar auf Vorjahresniveau stabilisiert (preisbereinigt: - 0,8 Prozent); diese im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen glimpfliche Entwicklung sei aber überwiegend der guten Lage im Ausbaugewerbe zu verdanken, welches stärker als das Bauhauptgewerbe von den Konjunkturprogrammen profitiert habe. Für das Bauhauptgewerbe geht der Hauptverband weiterhin von einem Umsatzrückgang von nominal 4 Prozent aus.

Für den Hauptverband erklärt sich das Gefälle zwischen Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe aus der starken Konzentration der Konjunkturprogramme auf die energetische Gebäudesanierung. Die Förderung sei zu einseitig gewesen; die deutsche Bauindustrie hätte es begrüßt, wenn die Fördermittel des Zukunftsinvestitionsprogramms auch für den Abbau des eklatanten Investitionsstaus im kommunalen Straßenbau hätten verwendet werden dürfen. Für die Kommunen hätte dies eine willkommene Entlastung der kommunalen Straßenbauhaushalte nach zwei harten Wintermonaten mit hohen Straßenschäden sein können.

Die endgültigen Zahlen für das Bauhauptgewerbe wird das Statistische Bundesamt am Donnerstag, den 25. Februar 2010 bekannt geben.

Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Dr. Heiko Stiepelmann, stellv. Hauptgeschäftsführer, Kommunikation Kurfürstenstr. 129, 10785 Berlin Telefon: (030) 212860, Telefax: (030) 21286240

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