Bauunternehmen seit Mitte März an den Start gegangen
(Berlin) - Noch bis zur Monatsmitte März verblieb Deutschland in diesem Jahr unter einer geschlossenen Schneedecke, die Bauwirtschaft damit witterungsbedingt in Wartestellung. Ab Monatsmitte konnte die Bautätigkeit dann in breiter Front aufgenommen werden. Die Einschätzungen zur Geschäftslage haben sich damit gegenüber den Vormonaten verbessert. Überwiegend wird die Lage befriedigend beurteilt, ein Gutteil der Unternehmen charakterisiert die Lage aber weiter als unbefriedigend. Gute Einschätzungen gibt es vereinzelt nur zum öffentlichen Bau. Das ergibt die monatliche Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für den Monat März 2010.
Die verbesserte Lagebeurteilung resultiert insgesamt aus der beginnenden Bautätigkeit, die auf vorhandene Auftragsbestände zurückgreift. Eine Belebung im Auftragseingang ist hingegen weitestgehend ausgeblieben.
So zeigen auch die Auftragsbestände im Hochbau und Tiefbau bundesweit keine deutlichen Zuwächse und liegen nur leicht über Vormonatsniveau und sind damit immer noch zu niedrig.
Die Geräteauslastung zeigt sich wegen der anziehenden Bautätigkeit gegenüber den Vormonaten klar verbessert aber immer noch auf sehr niedrigem Niveau.
Das Beschäftigtenniveau wurde trotz der langen Winterpause stabil gehalten.
Auch die Baupreise sind unverändert. Teilweise werden rückläufige Tendenzen gemeldet. Meldungen über steigende Preise blieben weiter bundesweit aus.
Die kurzfristigen Erwartungen sind für die nächsten drei Monate zur Geschäfts- und Auftragsentwicklung insgesamt unverändert, wobei die verbesserten Erwartungen zunehmen. Rückläufige Erwartungen blieben fast völlig aus.
Behindert wurde die Bautätigkeit im März in erster Linie immer noch durch die winterliche Witterung. Weiter Schwierigkeiten ergeben sich bundesweit durch einen Fachkräftemangel und Zahlungsverzögerungen der Auftraggeber.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)
Dr. Ilona K. Klein, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin
Telefon: (030) 203140, Telefax: (030) 20314419
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