BDEW zur aktuellen Berichterstattung zu PFAS: Hauptaufnahmepfad sind Nahrungsmittel
(Berlin) - Zur aktuellen Berichterstattung zur Belastung durch PFAS erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser: „PFAS sind hochpersistente ‚Ewigkeitschemikalien‘, die sich, einmal in die Umwelt eingetragen, über Jahrzehnte anreichern. Das Trinkwasser in Deutschland ist aber sicher. Dies wird durch die gesetzlichen Festlegungen der Trinkwasserverordnung gewährleistet. Die Wasserversorger werden stets die gesetzlich geltenden Grenzwerte einhalten.
Diese Werte sind so festgelegt, dass das Trinkwasser lebenslang ohne Gesundheitsgefahr getrunken werden kann. Wesentlich ist jedoch, dass der Hauptaufnahmepfad von PFAS für den Menschen die Nahrung darstellt. Dies bestätigen ein wissenschaftliches Gutachten des Hygieneinstituts des Uniklinikum Bonn sowie eine neue Studie der EU-Kommission.
Die Studien belegen, dass die Aufnahme von PFAS über die Nahrungsmittel die Aufnahme durch Trinkwasser um ein Vielfaches überschreitet. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, die PFAS-Belastung an der Quelle zu reduzieren und ein europaweites PFAS-Verbot anzustreben. Wir brauchen darüber hinaus eine konsequente Herstellerverantwortung, die umweltverträglichere Produktionsweisen und eine drastische Reduktion der PFAS-Einträge in die Umwelt sicherstellt. Nur so können wir Mensch und Umwelt nachhaltig schützen.“
Quelle und Kontaktadresse:
(BDEW) Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Julia Weber, stellv. Pressesprecher(in), Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin, Telefon: 030 300199-0
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