Bei der FDP liegen die Nerven blank / FDP-Delegierter stellt BDK mit Gestapo gleich
(Berlin) - "Das darf sich ein Politiker nicht erlauben, ich habe bereits für den Bund Deutscher Kriminalbeamter eine Strafanzeige an das Landeskriminalamt Düsseldorf übermittelt", ist die Reaktion des BDK-Bundesvorsitzenden Klaus Jansen auf einen Twitter-Beitrag des FDP-Delegierten Tobias Huch vom 24.04.2010.
Tobias Huch schreibt in Twitter: "BDK fordert Gestapo 2.0 und will die Vorratsdatenspeicherung wieder".
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat zu Beginn des FDP-Bundesdelegiertentages in Köln am 24.10.2010 vor dem Veranstaltungsort gegen die FDP-Innenpolitik demonstriert.
Der BDK kritisiert u. A. die nicht spezialisierte Ausbildung zum Kriminalisten und die Überalterung der Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen. Der BDK kritisierte zudem die rechtspolitische Position der FDP zum Thema der Vorratsdatenspeicherung.
"Der BDK fordert zum schnellstmöglichen Zeitpunkt ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, welches im Rahmen der Vorgaben der EU-Richtlinie und des Bundesverfassungsgerichtsurteils ausformuliert werden muss", beschreibt der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen die BDK-Position.
"Sich dafür beschimpfen zu lassen, dass der BDK in Nazi-Manier Gestapo-Forderungen stellt, ist weit unterhalb der politischen Anstandsgürtellinie. Das ist eine strafrechtlich relevante Äußerung, die verfolgt werden muss", begründet der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen die Strafanzeige gegen den FDP-Delegierten.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. Bundesgeschäftsstelle (BDK)
Bernd Carstensen, Pressesprecher
Poststr. 4-5, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24630450, Telefax: (030) 246304529
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