Berichterstattung im "Heute Journal": Unseriöse Diffamierung ist inakzeptabel
(Berlin) - Die öffentliche Berichterstattung in Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um die Kosten der Arzneimittelversorgung nimmt zunehmend hysterische Züge an. Gestern (10. März 2010) wurde im "Heute Journal" ein Bericht gesendet, der die ganze Pharmaindustrie völlig undifferenziert als korrupte Preistreiber darstellt. "Dies weisen wir in aller Entschiedenheit zurück", kommentiert Henning Fahrenkamp, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, den Bericht.
Diese Form pauschal diffamierender Berichterstattung gerade einer renommierten und bisher für journalistische Qualität bekannten Hauptnachrichtensendung des ZDF ist skandalös. "Hier wird die ganze Pharmaindustrie völlig undifferenziert und pauschal als korrupter Preistreiber diffamiert. Das ist unerträglich. In einer Industrie mit rund 1.000 Unternehmen und über 125.000 Mitarbeitern wird Fehlverhalten im Einzelfall nie vollständig auszuschließen sein. Aber gerade die Pharmaindustrie verfolgt mit ihren Selbstkontrolleinrichtungen unlautere Praktiken konsequent. Vor diesem Hintergrund den Eindruck zu erwecken, das sei das übliche Geschäftsgebahren der Pharmaindustrie ist journalistisch absolut unsauber, schäbig und täuscht die Öffentlichkeit", so Fahrenkamp. "Von einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt muss man eine seriöse, ausgewogene und objektive Berichterstattung erwarten können", unterstreicht Fahrenkamp.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)
Pressestelle
Friedrichstr. 148, 10117 Berlin
Telefon: (030) 27909-0, Telefax: (030) 2790361
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