Pressemitteilung | VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Bessere Einbindung des Industriedesigns in die Produktentstehung

(Düsseldorf) - Das Ziel der neuen VDI/VDID 2424 ist eine optimale Einbindung des Industriedesigns in den Produktentwicklungsprozess. Die Richtlinie behandelt die notwendigen Schritte, die im Bereich des Industriedesigns durchzuführen sind, und benennt die Schnittstellen zur Produktentstehung. Sie führt in die Methoden und Werkzeuge ein, welche im Industriedesign verwendet werden, und ordnet sie den Phasen im Designmanagementprozess zu: Analysen und Konzepterstellung, Markt und Markenpositionierung, Designentwurf, Designdokumentation und Designvalidierung. VDI/VDID 2424 informiert auch über den rechtlichen Rahmen und das Industriedesign im normativen Kontext.

Neue Richtlinie VDI/VDID 2424 zeigt, wie sich Design und Engineering eng bei der Produktentwicklung verzahnen lassen

Industriedesign ist ein wichtiger Bestandteil des Produktentstehungsprozesses: Design und Engineering sind idealerweise eng verzahnt und führen zu einer gegenseitigen Optimierung. Ein gelungenes Industriedesign verbessert das Produkt, die Anwendbarkeit, und die positive Wirkung beim Anwenderkreis. Die neue Richtlinie VDI/VDID 2424 soll zu einer Strukturierung der Prozesse und zu einer Professionalisierung und besseren Integrierung des Industriedesigns beitragen. Sie wurde gemeinsam vom VDI und dem Verband Deutscher Industriedesigner (VDID) erarbeitet und ist an alle in den Produktentstehungsprozessen organisatorisch und operativ involvierten Personen adressiert, insbesondere aber an Ingenieure, Industriedesigner und Produktmanager.

Die Inhalte der VDI/VDID 2424 und der Ablauf des integrierten Industriedesigns orientieren sich dabei an der VDI 2221 Blatt 1, die den systematischen Produktentstehungsprozess abbildet. Sie begleitet den Prozess in allen Phasen, von der Idee über die Planung und Konzipierung, bis hin zur konkreten Umsetzung und Überwachung. Die Richtlinie enthält auch ein Anwendungsbeispiel, welches die Entwicklungsphasen anschaulich in Zusammenhang mit den Produktentwicklungsphasen nach VDI 2221 Blatt 2 setzt.

Herausgeber der Richtlinie VDI/VDID 2424 "Industriedesign - Nutzerzentrierte Gestaltung im Produktentwicklungsprozess" ist die VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (GPP). Die Richtlinie ist im Juli 2021 als Entwurf erschienen und kann zum Preis ab EUR 110,90 beim Beuth Verlag (Tel.: +49 30 2601-2260) bestellt werden. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/2424 oder www.beuth.de möglich. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Preisvorteil auf alle VDI-Richtlinien. Die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Gesellschaft (gpp@vdi.de). Die Einspruchsfrist endet am 31.10.2021. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.

Quelle und Kontaktadresse:
VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. Stephan Berends, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fachlicher Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Dieter Moll MBM, VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (GPP) VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf Telefon: (0211) 6214-0, Fax: (0211) 6214-575

(sf)

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