Pressemitteilung | Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
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Bilanz 2009 / Elektro- und informationstechnische Handwerke: stabile Beschäftigung im Krisenjahr

(Frankfurt am Main) - Das schwierige Jahr 2009 haben die elektro- und informationstechnischen Handwerksbetriebe weitgehend gut gemeistert. Die Zahl der Mitarbeiter blieb nahezu unverändert, die Elektrohandwerksbetriebe haben sich im Jahr der Krise als stabile Arbeitgeber erwiesen. 2009 beschäftigten die 75.635 Elektrounternehmen in Deutschland 317.300 Menschen, darunter rund 41.000 Auszubildende. Sie erwirtschafteten 2009 laut vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen Umsatz von 32,56 Milliarden Euro. Das sind 4,6 Prozent weniger als im Jahr davor. Mit diesem Umsatzergebnis bewegen sich die Elektrofachbetriebe zum Ende des Krisenjahres wieder auf dem - als gut zu bezeichnenden - Niveau vom Jahreswechsel 2007/2008.

Ergebnis überdurchschnittlich im Vergleich zum Gesamthandwerk

Mit der Jahresbilanz 2009 liegen die elektro- und informationstechnischen Handwerksbetriebe im Vergleich zum Gesamthandwerk über dem durchschnittlichen Jahresergebnis. Die Unternehmen der Handwerkswirtschaft machten 2009 insgesamt fünf Prozent weniger Umsatz und hatten 1,5 Prozent weniger Beschäftigte als im Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter in den elektro- und informationstechnischen Handwerksbetrieben verringerte sich im gleichen Zeitraum laut der Bundesstatistik lediglich um 0,4 Prozent.

Die Ergebnisse 2009 im Detail

Die Ergebnisse im Einzelnen für die drei Handwerke - Elektrotechniker, Informationstechniker und Elektromaschinenbauer - lauten:

Elektrotechniker (ET)

Der Umsatz der Elektrotechniker verringerte sich um 4,4 Prozent auf insgesamt 26,30 Milliarden Euro. Trotz steigender Nachfrage nach der Nutzung von regenerativen Energien und Gebäudesanierung machte sich die Wirtschaftskrise bemerkbar. Betroffen waren vor allem die Unternehmen, deren Auftraggeber hauptsächlich aus Industrie und Gewerbe kommen.

Gleichwohl wurden in den 63.339 Elektrotechniker-Betrieben nur geringfügig weniger Mitarbeiter beschäftigt, ihre Zahl ging leicht um 0,6 Prozent auf 270.900 (Vorjahr: 271.700) zurück.

Informationstechniker (IT)

Nach dem vorläufigen Jahresergebnis waren die Informationstechniker 2009 mit einem Umsatzminus von 5,5 Prozent auf 4,93 Milliarden besonders betroffen. In diesem Handwerkszweig, dem 11.028 Betriebe angehören, schlug die Lage auf die Beschäftigtensituation durch, sie verringerte sich um 2,7 Prozent auf 35.900 (Vorjahr: 36.900).

Elektromaschinenbauer (EMA)

Die Unternehmen des Elektromaschinenbaus hatten 2009 offensichtlich eine vernünftige Auftragslage, denn die Zahl der Arbeitsplätze blieb unverändert bei 10.500 Mitarbeiter. Die Elektromaschinenbauer erzielten mit 1,33 Milliarden Euro 4,6 Prozent weniger Umsatz im Vergleich zu 2009. Erneut hat sich auch die Zahl der Elektromaschinenbau-Unternehmen leicht verringert - um 1,6 Prozent auf 1.268 Unternehmen.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) Petra Schmieder, Leiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Lilienthalallee 4, 60487 Frankfurt am Main Telefon: (069) 2477470, Telefax: (069) 24774719

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