bne zur Senkung von Energiesteuern / "Strompreisbelastung muss zurückgeführt werden"
(Berlin) - Zu den am Dienstag bekannt gewordenen Plänen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, energiebezogene Steuern mittel- bis langfristig zu senken, erklärt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft e.V. (bne), Robert Busch: "Die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel angekündigte mittel- bis langfristige Senkung der energiebezogenen Steuern ist ein positives Signal und wäre ein erster richtiger Schritt, um die Belastungen von Verbrauchern und Unternehmen zu senken. Er reicht aber bei weitem nicht aus.
Nach wie vor ist der Strompreis mit einem Wust aus Umlagen belastet, etwa für das Erneuerbare-Energien-Gesetz, die Kraft-Wärme-Kopplung oder die Offshore-Haftung. Diese Umlagen liegen wie Blei auf den Strompreisen und verhindern energiewirtschaftlich sinnvolle Lösungen für die Energiewende. Wer wirklich entlasten will, muss dieses System dringend reformieren. Eine Möglichkeit wäre es, die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien über einen Fonds zu finanzieren. Auf diese Weise würde zudem die soziale Ungerechtigkeit des Umlagesystems beseitigt."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft e.V. (BNE)
Pressestelle
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Telefon: (030) 4005480, Fax: (030) 40054810
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