Brancheneinsatz war erfolgreich: DZT-Mittel werden deutlich weniger gekürzt als geplant
(Berlin) - Die Mittel für die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) sollen deutlich weniger gekürzt werden, als zwischenzeitlich geplant war. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute entsprechenden Änderungsanträgen der Ampelfraktionen zugestimmt. „Das ist eine gute Nachricht für den Tourismusstandort Deutschland“, so der Generalsekretär des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) Sven Liebert. „Die DZT leistet einen unverzichtbaren Beitrag für das Image des Reiseziels Deutschland im Ausland. Wären die Mittel tatsächlich von 41 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 32,5 Millionen Euro im kommenden Jahr zusammengestrichen worden, hätte das massive Auswirkungen auf die DZT-Arbeit zur Folge gehabt – mit den entsprechenden Folgen für den hiesigen Tourismusstandort und die gesamte Wertschöpfungskette. Werbung und Marketing sind essenziell für das Reiseziel Deutschland und in der Folge auch eine wichtige Investition in den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Weniger Werbung bedeutet fast zwangsläufig weniger Gäste im Allgemeinen und für einen großen Teil unserer Betriebe – von Hotellerie und Gastronomie über Freizeitparks, Sehenswürdigkeiten und Eventlocations, Flugzeug, Bahn und Bus bis hin zum Einzelhandel.“
Im Regierungsentwurf zum Haushalt war Mitte des Jahres genau diese Kürzung um mehr als 8 Millionen Euro vorgesehen. Nach massiver Kritik u.a. des BTW - die wir z.B. in Schreiben an die zuständigen Bundesminister sowie in Gesprächen mit Vertretern der Ampelparteien geäußert haben - sollen die Zuwendungen für die DZT im kommenden Jahr nun immerhin wieder 39,9 Millionen Euro betragen. Liebert: „Auch wenn damit nicht ganz die Summe des laufenden Jahres erreicht wird, begrüßen wir die Entscheidung sehr – gerade auch angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes.“
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V. (BTW), Nicole von Stockert, Pressesprecher(in), Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, Telefon: 030 726254-0
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