Unverhältnismäßige Streiks im Luftverkehr verursachen Schäden in Millionenhöhe
(Berlin) - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft Sören Hartmann ist alarmiert: „Solche Streiktiraden, wie derzeit im Luftverkehr, verursachen Schaden in Millionenhöhe in der Tourismuswirtschaft. Ganz zu schweigen vom Imageschaden für den Standort Deutschland in der Welt.
Abgesagte Geschäftsessen und Hotelaufenthalte, Kreuzfahrten, die nicht angetreten werden können oder Pauschalreisen, die umgebucht werden müssen, führen zu extremen Kosten und starkem Mehraufwand in unseren Betrieben. Allein der Einzelhandel entlang der Reisekette rechnet laut Deutschem Travel Retail Verband mit rund 1 Million Euro Umsatzverlust pro Streiktag in Deutschland. Zusätzlich sind zahlreiche Kreuzfahrtgäste betroffen. Umsätze im Gastgewerbe fallen weg und Geschäftsreisende können ihre Termine nicht wahrnehmen. Der Schaden ist vielen Bereichen unserer Branche immens!
Natürlich ist das Streikrecht in Deutschland ein hohes Gut", so der BTW-Präsident weiter. „Dennoch darf dieses niemals inflationär von den Gewerkschaften genutzt werden. Die Tourismuswirtschaft ist durch die zahlreichen Krisen und besonders durch den Krieg im Iran derzeit stark unter Druck. Steigende Preise auf allen Ebenen, wegfallende Destinationen bzw. Verbindungen und verunsicherte Kunden fordern derzeit all unsere Aufmerksamkeit“, erklärt Hartmann. „Unverhältnismäßige Streiks, wie jetzt durch UFO und Vereinigung Cockpit, können institutionellen Schaden am Wirtschaftsstandort und zugleich einen langfristigen Imageschaden der Reisedestination Deutschland auslösen.
Die Lufthansa Group ist nicht nur durch besonders hohe Standortkosten gefordert, sondern beispielsweise auch durch steigende Preise für Kerosin oder die unfairen Wettbewerbsbedingungen im Vergleich mit außereuropäischen Carriern. Daher kommen diese Streiks zu einer echten Unzeit."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V. (BTW), Nicole von Stockert, Pressesprecher(in), Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, Telefon: 030 726254-0
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