Bundesregierung leistet Beitrag zur Modernisierung der Flotte / BDB begrüßt die aktuellen Motoren- und Partikelfilterprogramme
(Duisburg) - Mit zwei Förderprogrammen ergreift die Bundesregierung Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Umweltfreundlichkeit des Verkehrsträgers Binnenschifffahrt. Sie setzt damit den angekündigten Beschluss um, das deutsche Binnenschifffahrtsgewerbe bei der Modernisierung und Erneuerung der deutschen Flotte tatkräftig zu unterstützen.
Für die Anfang April 2007 in Kraft getretene Richtlinie über Zuwendungen für die Beschaffung von emissionsärmeren Dieselmotoren für den Antrieb von Binnenschiffen stehen zwei Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr zur Verfügung. Mittels staatlicher Zuschüsse wird der Erwerb und Einbau von Partikelfiltern und von solchen Binnenschiffsmotoren bezuschusst, die sich durch besonders geringe Abgasemissionen auszeichnen und dabei in ihren Grenzwerten deutlich unter dem gesetzlich definierten Maß zurückbleiben. Die Förderung lehnt sich stark an das seit zwei Jahren existierende niederländische Förderprogramm an, indem es zu 30 Prozent die mit der Ummotorisierung anfallenden Mehrkosten finanziert. Die Maßnahme des Bundesverkehrsministeriums ergänzt den seit Anfang des Jahres vom Bundesumweltministerium aufgelegten Förderschwerpunkt Binnenschifffahrt. Mittels zinsverbilligter Kredite fördert die KfW im Rahmen des ERP-Umwelt- und Energiesparprogramms die Anschaffung von emissionsarmen und flussverträglichen Binnenschiffen. Dies geschieht jedoch nur im Zusammenhang mit kompletten Schiffsneubauten; Nachrüstungen von abgasarmen Motoren und Partikelfiltern im bereits vorhandenen Schiffsraum werden über dieses Programm nicht bezuschusst.
Die Bundesregierung hält Wort und leistet zumindest im Bereich des Schiffsantriebs und der Abgasnachbehandlung einen wichtigen Beitrag bei der anstehenden Modernisierung und Erneuerung der deutschen Binnenschiffsflotte. Es ist sinnvoll, diesen Prozess zugleich mit umweltverbessernden Maßnahmen zu kombinieren. Das Binnenschiff wird damit auch zukünftig der umweltfreundlichste Verkehrsträger bleiben!, erklärt Dr. Gunther Jaegers, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt e. V. (BDB). Dr. Jaegers erinnerte daran, dass die Binnenschifffahrt mit ihrem geringen Kohlendioxidausstoß bereits heute die besonders klimafreundliche Alternative im Gütertransport darstellt: über 243 Mio. Tonnen Güter wurden im vergangenen Jahr auf deutschen Wasserstraßen transportiert.
Weitere umweltverbessernde Maßnahmen, wie etwa die derzeit diskutierte Einführung schwefelarmen Kraftstoffs, würden vom Binnenschifffahrtsgewerbe gleichermaßen konstruktiv wie problemorientiert begleitet: Sobald sichergestellt ist, dass die heute bestehenden Motoren technisch zuverlässig und wirtschaftlich vertretbar mit neuen internationalen Kraftstoffvorgaben betrieben werden können, steht der Einführung nichts im Wege!, resümierte Dr. Jaegers den Einsatz des Gewerbes für mehr Umweltschutz.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB)
Pressestelle
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Telefon: (0203) 80006-50, Telefax: (0203) 80006-21
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