BVMed-Umfrage: Kommunikations- und Medienarbeit gewinnt für die Unternehmen der Medizintechnologie weiter stark an Bedeutung
(Berlin/Köln) - Kommunikations- und Medienarbeit gewinnt für die Unternehmen der Medizintechnologie weiter stark an Bedeutung. Das meinten knapp 90 Prozent der Unternehmen, die an einer detaillierte Online-Befragung des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) teilnahmen. Ebenso deutlich wird gesagt, dass der Patient eine wichtigere Zielgruppe wird und dass dafür die Sprache der Unternehmen einfacher und verständlicher werden muss. Hier stimmen sogar 95 Prozent der Befragten zu. Insgesamt beteiligten sich 100 Unternehmen der Branche an der Umfrage. Der BVMed stellte die Ergebnisse auf dem dritten Kommunikationskongress Medizintechnologie am 5. und 6. Juni 2007 in Köln vor.
Nach Ansicht des MedTech-Verbandes sprechen verschiedene Trends für die zunehmende Bedeutung professioneller Kommunikationsarbeit der Branche. Gesundheit ist eines der Top-Themen. Die Menschen interessieren sich immer mehr für medizinische Informationen und neue Behandlungsmethoden. Dieses Informationsbedürfnis wird verstärkt durch Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen der Patienten. Und es geht einher mit den neuen technischen Möglichkeiten, die das Internet bietet: vom Patienten-Informationsportal über Web-TV und Filmportale bis hin zu Blogs, Pod- und Vodcasts. Innerhalb der Gesundheitswirtschaft gerät die MedTech-Branche immer mehr in den Fokus. Aufgrund der ausgedünnten Redaktionen in vielen Verlagen und Sendern haben professionelle Kommunikationsangebote zudem eine größere Chance, wahrgenommen zu werden.
Die Realität sieht aber oft noch anders aus, wie die Umfrage ergab. Nur 18 Prozent der Unternehmen haben eine eigene Kommunikationsabteilung. Das ist gegenüber dem Vorjahr sogar ein leichter Rückschritt. Meist ist die Kommunikation an die Marketingabteilung angehängt. Ärzte sowie Entscheider aus Politik, Kassen und Klinikmanagement bleiben die mit Abstand wichtigsten Zielgruppen der Kommunikationsarbeit der MedTech-Unternehmen. Mit großem Abstand folgen die Medien und die Patienten. Die Medienarbeit wird also nach wie vor eher vernachlässigt oder zu gering geschätzt.
Die verwendeten Instrumente der Kommunikationsarbeit sind klassisch: Website, Pressemeldungen, Broschüren, Anzeigen und Infoflyer sind die Top 5. Patientengeschichten und direkte Medienkontakte sind nachrangig. Ein eigenes Presseportal im Internet haben nur 28 Prozent der befragten Unternehmen. TV, Hörfunk und Blogs spielen kaum eine Rolle.
Über 40 Prozent der Unternehmen geben an, dass Film- und TV-Material für die MedTech-Branche an Bedeutung gewinnt. Derzeit haben über 40 Prozent bereits einen Image- oder Produktfilm. TV-taugliches Schnittmaterial ist aber nur bei einem Fünftel der Unternehmen verfügbar.
Detaillierte Ergebnisse der Umfrage zur Bedeutung von Kommunikationsarbeit in der MedTech-Branche können bei der BVMed-Pressestelle angefordert werden (beeres@bvmed.de).
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
Manfred Beeres, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 29b, 10117 Berlin
Telefon: (030) 246255-0, Telefax: (030) 246255-99
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