BVMed und VKD intensivieren partnerschaftlichen Dialog über Themen der Gesundheitswirtschaft
(Berlin) - Einen intensiven und partnerschaftlichen Dialog, um geeignete Lösungen für die künftige Gesundheitswirtschaft zu entwickeln, haben der Verband der Krankenhausdirektoren (VKD) und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) bei einer gemeinsamen Tagung in Berlin Ende Februar 2006 vereinbart. Ziel beider Verbände sei es, ein hohes Maß an Effektivität und Effizienz in den Strukturen wie in den Prozessen zu erreichen. Daran wollen wir zusammen arbeiten und gleichzeitig unsere gemeinsamen Aktivitäten in der politischen Arbeit ausbauen, so die VKD- und BVMed-Vertreter.
Der starke Wandel der Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen und die Sicherstellung der Versorgung der Patienten mit qualitativ hochwertigen Medizintechnologien durch die Krankenhäuser erfordere eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Kliniken und den Anbietern von innovativen Medizintechnologien.
Bei dem intensiven Informations- und Meinungsaustausch zwischen VKD und BVMed ging es insbesondere um folgende Themen:
- Die Bedeutung von Wahlleistungen für medizintechnologische Innovationen.
- Der Stellenwert und die Entwicklung von E-Commerce bei der Beschaffung von Medizinprodukten.
- Der Beschaffungsaufwand und Nutzen von Ausschreibungsverfahren.
- Die Regelungen des Medizinproduktegesetzes.
VKD-Präsident Heinz Kölking appellierte an die Unternehmen der Medizintechnologie, die Kliniken bei der Verbesserung der Leistungserbringung zu unterstützen. Gerade vor dem Hintergrund der DRG-Einführung komme es darauf an, die Qualität, Effizienz und Effektivität in den Strukturen und den Prozessen der Krankenhäuser zu stärken bzw. zu verbessern. Dabei sei es zunehmend zweckmäßig, die Industrie mit ihren Produkten, aber insbesondere auch mit Dienstleistungen in die Prozesse des Krankenhauses einzubinden. Intelligente Modelle sind gefragt, so Kölking.
Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender des BVMed, bot den Wissenstransfer der Industrie zu den Kliniken insbesondere bei der Einführung von innovativen Technologien an. Wichtig sei es, den Beschaffungsprozess nicht primär nach dem günstigsten Preis auszurichten, sondern intelligente Lösungen für eine optimale Patientenversorgung gemeinsam mit den Lieferanten zu entwickeln. Billig dürfe nicht mit preiswert gleichgesetzt werden. Deshalb müsse man von der isolierten Produktbewertung hin zu einer Betrachtung der Prozesskosten kommen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
Manfred Beeres, Referent, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 29b, 10117 Berlin
Telefon: (030) 246255-0, Telefax: (030) 246255-99
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

