Pressemitteilung | Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
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BVMed zum „Aktionsplan Medizintechnik“ des BMBF: „Wichtiger Schritt auf dem Weg zum Masterplan Gesundheitswirtschaft“

(Berlin) - Als einen „wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem zwischen allen beteiligten Regierungsressorts abgestimmten Masterplan für die Gesundheitswirtschaft“ hat der BVMed den vom Bundesforschungsministerium (BMBF) jetzt vorgelegten „Aktionsplan Medizintechnik“ bezeichnet. Der Aktionsplan ist Teil der Hightech-Strategie, die die Bundesregierung im Herbst 2006 verabschiedete.
BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt lobt insbesondere, dass die Förderung innovativer Medizintechnologien ein wichtiger Bestandteil der Hightech-Strategie ist. Das Forschungsministerium hebt in dem Aktionsplan die „hohe Innovationskraft der Branche“ hervor. Dabei ist wichtig, dass innovative Medizintechnologien neben den Vorteilen für die Patienten auch für Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen im Gesundheitssystem sorgen, so die Klarstellung durch das BMBF. „Das ist eine konstruktive und zukunftsorientierte Sichtweise, die sich die MedTech-Unternehmen in abgestimmter Weise von der gesamten Bundesregierung wünschen“, so der BVMed.

Wesentliche Ziele des Aktionsplanes sind die Identifizierung wichtiger zukunftsorientierter Themen durch einen „durch Roadmap-Prozess“ im Gesundheitsforschungsprogramm und die Vernetzung und bessere Koordinierung und Kommunikation der verschiedenen Aktivitäten. Die wesentlichen Trends in der Medizintechnik, die bei der Förderung berücksichtigt werden sollen, sind die Computerisierung (z. B. in der Bildgebung), die Molekularisierung (z. B. die regenerative Medizin) und die Miniaturisierung, die zur Entwicklung von intelligenten Implantaten führt.

Der BVMed unterstützt auch das Anliegen des BMBF, sich im Rahmen des 7. EU-Rahmenprogramms für eine stärkere Förderung der Medizintechnologie einzusetzen und den ressortübergreifenden Dialog mit Wissenschaft und Wirtschaft zu verstärken.

Im Aktionsplan fehlten aus Sicht des BVMed allerdings Ansätze für neue Finanzierungsmodelle von innovativen Medizintechnologien. Der Satz „Angesichts des Kostendrucks im Gesundheitswesen müssen die gesundheitsökonomischen Aspekte medizintechnischer Innovationen aber stärker als bisher berücksichtigt werden“ sei eine richtige Analyse, müsse nun aber mit Leben erfüllt werden. Gesundheitsleistungen, die lebenserhaltend oder gar lebensrettend sind, müssten auf jeden Fall weiterhin solidarisch finanziert werden. Bei Innovationen, die die Lebensqualität verbessern, müsse man die Einführung von Mehrkostenregelungen im ambulanten und stationären Bereich vorantreiben, so der BVMed.

Der Aktionsplan Medizintechnik soll in nächster Zeit mit allen Beteiligten diskutiert und Anfang 2008 aktualisiert werden. Der BVMed kündigte eine konstruktive und partnerschaftliche Mitwirkung an. Der „Aktionsplan Medizintechnik“ befindet sich im Internet unter: www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/1498.php.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) Pressestelle Reinhardtstr. 29b, 10117 Berlin Telefon: (030) 246255-0, Telefax: (030) 246255-99

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