BWV begrüßt Zulassung von "Goldor Bait" zur Drahtwurmbekämpfung im Kartoffelanbau
(Mainz) - Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e. V. hat sich seit Monaten gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und der BASF für die Zulassung des Pflanzenschutzmittels "Goldor Bait" zur Drahtwurmbekämpfung im Kartoffelbau eingesetzt. Nun hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für "Goldor Bait" eine auf 120 Tage befristete Ausnahmegenehmigung erteilt. Der BWV hat diese für die heimischen Kartoffelproduzenten sehr wichtige Entscheidung begrüßt und dankt gleichzeitig allen Beteiligten für ihre Unterstützung in dieser Frage.
Bereits seit einigen Jahren kämpfen die Landwirte, vor allem im Kartoffelanbau, mit zunehmenden Schäden und Ernteausfällen durch den Drahtwurm. Darüber hinaus sind auch Mais, Getreide, Zuckerrüben und Gemüsekulturen von dem Schädling bedroht. Beim Drahtwurm handelt es sich um die Larve des Schnellkäfers, welche die Landwirtschaft seit einigen Jahren vor zunehmende Probleme stellt. Ohne ein wirksames Pflanzenschutzmittel zur Drahtwurmbekämpfung wäre der heimische Kartoffelanbau, der weit über Rheinland-Pfalz hinaus einen hervorragenden Ruf genießt, gefährdet. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. hat sich daher massiv für die Zulassung wirksamer Pflanzenschutzmittel eingesetzt und in den vergangenen Monaten immer wieder auf die Problematik hingewiesen.
Das nun zugelassene Mittel "Goldor Bait" wurde vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit für 2010 für 120 Tage erteilt. Die Genehmigung gilt vom 15. Februar bis zum 14. Juni 2010 ausschließlich zur Bekämpfung des Drahtwurms in Kartoffeln. Die Ausbringung des Granulates darf ausschließlich mit eingetragenen Granulatstreuern erfolgen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V.
Pressestelle
Weberstr. 9, 55130 Mainz
Telefon: (06131) 62050, Telefax: (06131) 620550
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