Däinghaus verunsichert Patienten / Apotheker: Schluss mit dem Märchen der Unterversorgung
(Berlin) - Mit aller Deutlichkeit weisen die deutschen Apothekerinnen und Apotheker die jüngste Agenturmeldung zurück. In einem Bericht von dpa-AFX wird Ralf Däinghaus zitiert, es gebe in Deutschland eine Unterversorgung mit Apotheken. Das ist falsch und wird durch Wiederholung weder richtig noch besser. Däinghaus verunsichert Patienten, so Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
Gerade das Beispiel DocMorris/Celesio zeige, dass kettenähnliche Strukturen ihr Heil fast ausschließlich in Städten und Einkaufscentern suchen - auch weil gerade in Deutschland die Versorgung auf dem Land bestens sei. Däinghaus sollte Schluss machen mit dem Märchen der Unterversorgung. Handelsketten und Konzerne wie Celesio/DocMorris eignen sich nicht als Wohltäter oder Heilsbringer, weder im Gesundheitswesen, nicht in der Stadt und schon gar nicht auf dem Land.
Wolf vermutet, Däinghaus gehe es womöglich darum, sich selbst Mut zu machen für den Fall, dass das deutsche Apothekengesetz - wie erwartet - auch vom Europäischen Gerichtshof als Garant für eine optimale Arzneiversorgung durch Apotheken angesehen wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Dr. Ursula Sellerberg, Stellv. Pressesprecherin
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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