DBV kritisiert massiv Agrarratsbeschluss zur Milch / Deutschland und Frankreich gelingt kein Entlastungsprogramm
(Berlin) - Beim Deutschen Bauernverband (DBV) stießen die gestrigen (7. September 2009) Beschlüsse des EU-Agrarrates zum Milchmarkt auf heftige Kritik. Trotz intensiver Suche nach kurzfristig wirksamen Vorschlägen zur Lösung der Milchmarktmisere haben EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel und die Agrarminister des EU-Agrarrates gestern (7. September 2009) nicht die dringend notwendigen Beschlüsse gefasst, die zu einer Trendwende führen können. Dem Vernehmen nach haben sich Deutschland und Frankreich zwar intensiv bemüht, Maßnahmen zur Ankurbelung des Verbrauchs im In- und Ausland aber auch zur Verschiebung der im Health Check beschlossenen Quotenerhöhung durchzusetzen. Dies ist jedoch an der schwedischen Ratspräsidentschaft, EU-Agrarkommissarin Fischer Boel und der Mehrheit der EU-Agrarminister gescheitert.
Der DBV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Aussichten auf eine erste Verbesserung des Milchpreises sich auch jenseits der politischen Entscheidungen abzeichnen. Umso wichtiger ist jetzt die Unterstützung dieser Entwicklung durch richtige politische Weichenstellungen der EU.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
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