Pressemitteilung | Volkssolidarität Bundesverband e.V.
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Denkpause für Neuansatz nutzen

(Berlin) - „Die Verschiebung der Gesundheitsreform muss für einen Neuansatz genutzt werden. Die Große Koalition sollte sich von der falschen Weichenstellung verabschieden, mit einem Gesundheitsfonds und Zusatzprämien die gesundheitlichen Risiken weiter zu privatisieren. Der Gesundheitsfonds ist nicht die Lösung, sondern das Problem.“ Das erklärte der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Donnerstag (7. September 2006) in Berlin zu den Beratungen des Koalitionsausschusses zur Reform des Gesundheitswesens.

Die Volkssolidarität setze sich dafür ein, die Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Krankenversicherung solidarisch zu verbreitern und die im Gesundheitssystem vorhandenen Reserven für eine höhere Qualität und Effizienz zu erschließen. „Dazu tragt die von der Großen Koalition geplante Gesundheitsreform nichts bei. Im Gegenteil – mit ihren Eckpunkten, an denen festgehalten werden soll, hat sie sich im Grundsatz für weniger Solidarität entschieden. Ein Wettbewerb um die niedrigsten Kosten nach dem Motto ‚Geiz ist geil’ droht, die Qualität der gesundheitlichen Versorgung eher abzusenken. Das Nachsehen haben vor allem Ältere und chronisch Kranke.“

Der Bundesgeschäftsführer warnte zugleich davor, die gesetzlich Versicherten und die Patienten wie schon in den letzten Jahren mehr und mehr einseitig zu belasten. Das dürfe nicht fortgesetzt werden.

Niederland kündigte an, dass die Volkssolidarität alle Möglichkeiten nutzen wird, damit eine solche Reform nicht auf den Weg gebracht wird. „Wir wollen ein modernes, leistungsfähiges und zuverlässiges Gesundheitssystem für alle Bürger und nicht nur eine Versorgung von Krankheiten zum Basistarif.“

Quelle und Kontaktadresse:
Volkssolidarität Bundesverband e.V. Tilo Gräser, PR-Referent Alte Schönhauser Str. 16, 10119 Berlin Telefon: (030) 27897100, Telefax: (030) 27593959

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