Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Anzeige

Deutsche Automobilindustrie: Genf wird Vielfalt CO2-freundlicher deutscher Modelle zeigen

(Frankfurt am Main) - „Die deutschen Fahrzeughersteller verfügen über eine breite Palette interessanter Pkw, und der Genfer Autosalon wird zeigen, dass dies höchst wettbewerbsfähige CO2-freundliche Angebote vom Kleinwagen bis zum Premium-Pkw sind“, so Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). „Unter den dort vorgestellten Neufahrzeugen werden auch Pkw mit Verbrauchswerten von 4 bis 6 Litern sein, wie z. B. der Mercedes C 220 BlueTec, der BMW 520d, der Passat Blue Motion, der Mini One, der Opel Corsa oder der Ford Fiesta. Das beweist, dass wir nicht erst heute mit der Entwicklung klimafreundlicher Pkw beginnen und dass wir nicht ausschließlich im Premiumsegment vertreten sind und die Antworten auf die Herausforderungen des Klimaschutzes nicht nur im Kleinwagensegment geben.“

Neben der Angebotsseite komme es auch darauf an, im Interesse des Klimaschutzes eine rasche Bestandserneuerung voranzutreiben. „Das ist der schnellste Weg zum Klimaschutz!“, so Prof. Gottschalk. Würden z. B. alle Euro-0- bis Euro-2-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen, die immerhin 40 Prozent des Fahrzeugparks – das sind nahezu 18 Mio. Pkw – durch moderne umwelt- und klimafreundliche Euro-4-Fahrzeuge ersetzt, würde dies allein eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um sechs Mio. Tonnen jährlich bedeuten. Gleichzeitig könnte die Feinstaubbelastung nahezu halbiert werden“, stellte Prof. Gottschalk fest. Die deutschen Hersteller hätten dafür eine Vielzahl an CO2-freundlichen Modellen im Angebot. „Heute gibt es bereits 334 Modelle deutscher Marken, die weniger als 6,5 Liter auf 100 km verbrauchen. Davon liegen gut 50 Modelle sogar bis 5 Liter. Im Durchschnitt verbrauchen Neufahrzeuge heute rund 2 Liter weniger als 1990“, betonte der VDA-Präsident.

Für den Klimaschutz spiele der Diesel eine besondere Rolle: Ein moderner Dieselmotor verbraucht im Durchschnitt ein Viertel weniger Kraftstoff als ein vergleichbarer Benziner. „Wer Weltmeister in der Dieseltechnologie ist, hat auch die besten Karten bei CO2“, so Prof. Gottschalk. So emittiere z. B. ein Polo Blue Motion mit 102 g/km CO2 weniger als der im Markt befindliche Hybrid. Insofern sei der Diesel auch künftig für die CO2-Reduzierung unverzichtbar. Deutschland habe beim Diesel noch Wachstumspotenzial: 44 Prozent aller in Deutschland neu verkauften Pkw sind heute Dieselfahrzeuge, 55 Prozent Marktanteil bis 2010 sind durchaus möglich. „Es lohnt sich auch ein Vergleich über die aktuelle Ausstattung mit Dieselpartikelfiltern. Hier hat keiner unserer Wettbewerber vergleichbares zu bieten. Auch da lässt sich manches Vorurteil widerlegen“, so der VDA-Präsident.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Pressestelle Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige