Deutsche Hersteller gewinnen Marktanteile bei sparsamen, CO2-freundlichen Autos
(Frankfurt am Main) - Die deutschen Hersteller haben im bisherigen Jahresverlauf bei sparsamen, CO2-freundlichen Autos deutlich an Marktanteilen gewonnen. Im Pkw-Segment mit weniger als 140 g/km CO2-Emissionen haben sie 5 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als noch vor einem Jahr und das gegen den Trend, denn der Absatz dieser Fahrzeuge insgesamt in Deutschland ist um fast 6 Prozent zurückgegangen. Bei den Importeuren lag der Rückgang sogar bei -14 Prozent. Damit ist derzeit fast jedes zweite neu zugelassene Fahrzeug mit weniger als 140 g/km CO2 eine deutsche Marke, betonte Prof. Dr. Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Die Kunden haben sich offenbar nicht ins Bockshorn jagen lassen und mit ihrer Kaufentscheidung unterstrichen, dass gerade die deutschen Hersteller neben wettbewerbsstarken Premiumfahrzeugen auch über ein breites und bezahlbares Angebot an klimafreundlichen Produkten verfügen. Sie honorieren auch, dass die Deutschen sparsame Clean Diesel anbieten, die nicht nur deutlich günstiger sind, sondern auch noch weniger CO2-Emissionen erzielen als vergleichbare asiatische Hybridfahrzeuge.
So hat etwa der Absatz des Polo BlueMotion, der bis zu 9.000 Tausend Euro günstiger ist und gleichzeitig bessere CO2-Werte aufweist als die in Deutschland angebotenen Hybride, um über 40 Prozent zugelegt. Der Hybrid hat seine Chancen, wo er seine Vorteile ausspielen kann. Aber man darf diesen Antrieb nicht mit Erwartungen überfrachten, die er bei Kosten und Verbrauch nicht erfüllen kann, so Prof. Gottschalk.
Der Genfer Autosalon war für die deutschen Hersteller ein Erfolg. Er hat gezeigt, dass die deutschen Marken vom Smart, dem "CO2-Champion" mit 88 g/km, bis hin zu Neuvorstellungen in der Premiumklasse für den Wettbewerb um verbrauchsgünstige Pkw gut aufgestellt sind, so der VDA-Präsident. Attraktive Motorisierungen mit Klimafreundlichkeit zu verbinden und dies in allen Fahrzeugklassen, ist Spiegelbild der besonderen Innovationsfähigkeit unserer Unternehmen. Genf habe gezeigt, dass diese Fahrzeuge nicht etwa eine kurzatmige Antwort auf den Zeitgeist seien, sondern das Ergebnis einer langfristig angelegten Produktpolitik. Prof. Gottschalk: Auf dieser Basis werden wir noch einmal verstärkt mit Innovationen zulegen und damit die nachhaltig richtigen Antworten auf die klimapolitischen Herausforderungen geben. Insofern war Genf auch der Wendepunkt hin zu der dringend notwendigen Versachlichung der CO2-Diskussion.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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