Deutsche Hersteller stärken ihre Position in Westeuropa / Europameister im Steigern von Marktanteilen dank Modellpolitik und Diesel
(Frankfurt am Main) - Der starke Absatzschub in Deutschland war im November das eigentliche belebende Element auf dem Automobilmarkt in Westeuropa. Ohne das kräftige Inlandsplus wäre Westeuropa ohne Impulse geblieben. Insofern profitiert der europäische Markt vom Vorzieheffekt durch die Mehrwertsteuererhöhung und den Erfolg deutscher Modelle, betonte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Der Pkw-Absatz in Westeuropa übertraf im November mit rund 1,16 Mio. Pkw das Vorjahresergebnis um 4 Prozent. Unter den Volumenmärkten konnte neben Deutschland nur noch Italien zulegen. Spanien erreichte Vorjahresniveau, Großbritannien und Frankreich waren rückläufig.
Im Zeitraum Januar bis November 2006 sind in Westeuropa mit 13,6 Mio. Pkw lediglich knapp 1 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt worden. Die deutschen Marken legten im bisherigen Jahresverlauf dagegen um 3 Prozent zu, während die Franzosen mit minus 5 Prozent sowie die Koreaner mit minus 6 Prozent spürbare Verluste hinnehmen mussten. Insbesondere der VW-Konzern steigerte seinen Absatz deutlich (+ 7 Prozent). Die deutschen Hersteller insgesamt vergrößerten ihren Marktanteil um 1 Prozentpunkt auf über 46 Prozent. Insbesondere in Großbritannien, wo sie um 2 Prozentpunkte auf rund 41 Prozent Marktanteil zulegen konnten, aber auch in Frankreich mit einem Plus von 1 Prozentpunkt auf nahezu 28 Prozent sowie in Spanien mit gut 48 Prozent (+ 1,3 Prozentpunkte) waren die deutschen Anbieter im bisherigen Jahresverlauf sehr erfolgreich.
Die deutschen Hersteller sind damit in diesem Jahr eindeutig Europameister im Steigern von Marktanteilen. Neben der Attraktivität der Modelle hat vor allem die Wettbewerbsstärke des Clean Diesel dazu geführt, dass wir im Wettlauf mit unseren Konkurrenten die Nase vorn haben, unterstrich Prof. Gottschalk.
Der Diesel wird in Westeuropa immer beliebter. Während der Absatz von Benzinern bis November um 2,5 Prozent zurückging, stiegen die Dieselneuzulassungen um 4 Prozent. Damit ist über die Hälfte der insgesamt 13,6 Mio. neuen Pkw mit einem Selbstzünder ausgestattet. Die deutschen Hersteller sind sowohl in der Dieseltechnologie als auch im Markt führend: Jeder zweite Diesel in Westeuropa ist eine deutsche Konzernmarke. In den neuen EU-Ländern liegt ihr Anteil am Dieselmarkt sogar bei 56 Prozent.
Der Diesel ist der entscheidende Impulsgeber für den Absatz in Westeuropa. In Zeiten steigenden Energiebewusstseins haben die deutschen Hersteller mit dem Diesel eine Trumpfkarte in der Hand, die sticht, betonte Prof. Gottschalk.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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