Deutscher Behindertenrat: UN-Konvention endlich umsetzen
(Berlin) - Der Deutsche Behindertenrat (DBR) fordert die zügige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Sie ist bereits seit einem Jahr in Kraft und muss nun durch einen Aktionsplan umgesetzt werden. Hierfür sichern die im DBR zusammenarbeitenden Verbände der Bundesregierung ihre Unterstützung zu.
"Wir haben erste positive Signale von der Bundesregierung erhalten und hoffen, noch in diesem Jahr zu Ergebnissen zu kommen", erklärt Adolf Bauer, Vorsitzender des DBR-Sprecherrates. Der Aktionsplan müsse die Bereiche Bildung, berufliche Teilhabe und Barrierefreiheit ebenso umfassen wie selbstbestimmtes Leben und Wohnen, so Bauer.
Mit der UN-Konvention verpflichtet sich Deutschland zur umfassenden gesellschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Der DBR setzt sich als Aktionsbündnis der deutschen Behindertenverbände bereits seit vielen Jahren für die Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen ein.
Hinweis:
Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustausches. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat am 3. Dezember 2009 den Vorsitz im Sprecherrat des DBR für ein Jahr übernommen.
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)
Pressestelle
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: (030) 726222-0, Telefax: (030) 726222-311
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