Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Die Dienstleistungswirtschaft stärken - für Wachstum und Beschäftigung

(Berlin) - Anlässlich der Bundestagswahl fordert der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) zu einer Wachstums- und Beschäftigungspolitik auf, die die Dienstleistungswirtschaft in den Blick nimmt.

Der Kern einer solchen Politik ist nach Auffassung des BDWi die Begrenzung der Lohnnebenkosten, um die personalintensiven Dienstleistungen zu stärken. "Dies gelingt durch eine Neustrukturierung der Sozialversicherung, in dem versicherungsfremde Leistungen künftig nur noch durch Steuern finanziert werden. Die Rentenversicherung muss eine noch stärkere Säule der privaten Altersvorsorge erhalten", erläutert der Präsident des BDWi, Werner Küsters.

Die Politik müsse aber auch verschiedene Schlüsselbranchen der Dienstleistungswirtschaft stärker in den Blick nehmen. "Dazu zählen die Gesundheitsberufe und die sozialen Dienstleister. Auch die Medienbranche und die Kreativwirtschaft benötigen politische Rahmenbedingungen, die das geistige Eigentum umfassend, auch im Internet, schützen", so Küsters weiter.

Darüber hinaus eröffne die Dienstleistungswirtschaft neue Ausbildungs- und Qualifizierungschancen. "Wir müssen hier eine Allianz von Wirtschaft, Politik sowie Forschung und Lehre herbeiführen", fordert Küsters.

Für den Standort Deutschland sei es außerordentlich wichtig, die Dienstleistungswirtschaft qualitativ und quantitativ zu fördern und auszubauen. "Wir brauchen diese Entwicklung, um die durch die Exportorientierung krisenanfällige Industriestruktur zu flankieren", erläutert Küsters. "Die Politik muss in der nächsten Legislaturperiode endlich der Wichtigkeit der Dienstleistungswirtschaft Rechnung tragen."

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Markus Guhl, Bundesgeschäftsführer Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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