Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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DJV begrüßt Redaktionsstatut der Berliner Zeitung

(Berlin) - Als "Schritt in die richtige Richtung" bezeichnete DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken den Abschluss des Redaktionsstatuts der Berliner Zeitung. Er begrüßte die Einigung zwischen der Redaktion und der Verlagsleitung nach monatelangen Verhandlungen über das Statut als Kompromiss, der die Rechte der Journalistinnen und Journalisten des Blattes festschreibe und die journalistische Qualität der Berliner Zeitung sichere. "Der Erfolg der Redaktion zeigt über Berlin hinaus, dass es sich lohnen kann, wenn Journalisten in den Zeitungsverlagen für ihre Interessen und die Qualität ihrer Arbeit kämpfen", sagte Konken.

Das Redaktionsstatut sieht unter anderem vor, dass sich der von der Redaktion gewählte Redaktionsausschuss äußern darf, ohne Repressionen der Verlagsleitung befürchten zu müssen. Ferner kann die Chefredaktion keine inhaltlichen und strukturellen Veränderungen des Blattes gegen den Willen der Redaktion durchsetzen.

"Es kommt jetzt darauf an, das Redaktionsstatut mit Leben zu erfüllen", sagte Konken. Es sei Aufgabe von Chefredaktion und Verlagsleitung, die bei Journalisten und Lesern immer noch verbreitete Furcht vor Arbeitsplatzabbau und Qualitätseinbußen zu zerstreuen. "Wir werden weiterhin mit Interesse die Entwicklung der Berliner Zeitung verfolgen."

Die Redaktion der Berliner Zeitung war im Mai 2006 mit dem DJV-Preis der Pressefreiheit für ihren engagierten Kampf um die Unabhängigkeit des Blattes im Rahmen der Übernahme des Berliner Verlags durch ausländische Finanzinvestoren ausgezeichnet worden.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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