DJV begrüßt Rücknahme der Springer-Fusionspläne
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat positiv auf die Adhoc-Mitteilung der Axel Springer AG vom vom 1. Februar reagiert, der zufolge der Medienkonzern das Übernahmevorhaben von ProSiebenSat.1 beendet. "Das ist eine gute Entscheidung für den Fortbestand der Medienvielfalt in Deutschland", kommentierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken die aktuelle Mitteilung des Springer-Konzerns. Offensichtlich habe sich in der Vorstandsetage von Springer die medienpolitische Vernunft durchgesetzt. Als Begründung für die Rücknahme der Fusionspläne heißt es in der Springer-Mitteilung unter anderem, "dass auf Grund der zahlreichen wirtschaftlichen und juristischen Unsicherheiten eines möglichen Klageweges oder eines möglichen Ministererlaubnisverfahrens für alle Beteiligten unzumutbare Risiken entstünden".
"Auch wenn die akute Bedrohung der Meinungsvielfalt nun vom Tisch ist, bleibt unsere Forderung an die Politik bestehen, endlich Crossmedia-Regeln zu schaffen", sagte der DJV-Vorsitzende. Die Bildung einer überragenden Medienmacht aus Print- und Rundfunkunternehmen müsse durch gesetzliche Regelungen auf Dauer verhindert werden.
Der DJV-Vorsitzende dankte der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) und dem Bundeskartellamt für ihre klare Ablehnung der Springer-Fusion. Die Verantwortlichen dieser Gremien seien durch ihre klaren Voten ihrer Verantwortung für Medienvielfalt und Meinungsfreiheit in Deutschland gerecht geworden.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (djv)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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