Appell an Gesetzgeber: Entlastungsprämie auch für Freie
(Berlin) – Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten. Die Medienarbeitgeber sollten dann den festen Freien die Entlastungsprämie auszahlen. Für alle weiteren freien Journalistinnen und Journalisten müsse es Steuersenkungen oder eine Energiepauschale geben, die zusätzlich zu den anderen Ausgaben abgesetzt werden kann. „Die Freien im Journalismus sind massiv von den Preissteigerungen an der Zapfsäule seit Beginn des Irankriegs betroffen“, stellt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster fest. „Ihre Teilnahme an Rechercheterminen ist in vielen Fällen ohne ein eigenes Auto nicht möglich. Jeder zusätzliche Cent für Sprit schmälert die Einkommen der Freien. Dem darf der Gesetzgeber nicht tatenlos zusehen.“
Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Freien bereits von der zum Jahresanfang eingeführten Aktivrente ausgeschlossen wurden. Die Einkommenskluft zwischen Angestellten und Selbstständigen im Journalismus dürfe nicht durch eine einseitige Ausrichtung der Entlastungsprämie vergrößert werden. Beuster: „Es liegt an den Abgeordneten des Deutschen Bundestags, hier für ein Stück Gerechtigkeit zu sorgen.“
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle, Hendrik Zörner, Pressesprecher(in), Torstr. 49, 10119 Berlin, Telefon: 030 7262792-0
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