DJV fordert ddp-Eigentümer zu Tarifverhandlungen auf
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Eigentümer der Nachrichtenagentur ddp zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag aufgefordert. Die Ankündigung von ddp-Geschäftsführer Martin Vorderwülbeke, die Gehälter der Beschäftigten im Herbst um 1,5 Prozent anheben zu wollen, bezeichnete DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken als "Tarifpolitik nach Gutsherrenart". Daraus leite sich kein Rechtsanspruch ab, auf den die Journalistinnen und Journalisten bei ddp pochen könnten. Es gehe nicht an, so der DJV-Vorsitzende, dass die Einkommenssituation der ddp-Mitarbeiter vom Gutdünken der Eigentümer abhänge. Der tariflose Zustand müsse schnellstens beendet werden. Der DJV stehe für Tarifverhandlungen jederzeit zur Verfügung.
Ziel der Tarifgestaltung müsse ein einheitlicher Tarifvertrag für die Beschäftigten von ddp und DAPD sein, der sich mindestens auf dem Niveau des geltenden Tarifvertrags für den AP-Nachfolger DAPD bewege. "Ein Zwei-Klassen-System bei ddp und DAPD verträgt sich nicht mit den Anforderungen an die journalistischen Leistungen, die den Kolleginnen und Kollegen abverlangt werden", sagte der DJV-Vorsitzende.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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