DJV gegen Knebelvertrag des Berliner Zoos
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert den Knebelvertrag, mit dem der Berliner Zoo Journalistinnen und Journalisten zu positiver Berichterstattung zwingen will. Zugang zum Pressebereich des Zoos im Internet erhalten nur Journalisten, die sich verpflichten, die dort zur Verfügung gestellten "Materialien nicht für Darstellungen zu verwenden oder zu überlassen, die die Zoologischer Garten Berlin AG oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen", so der Wortlaut. Der DJV fordert vom Berliner Zoo, die Nutzungsvereinbarung für den Pressebereich seines Internetauftritts umgehend zu ändern. "Der Berliner Zoo hat nicht das Recht, in die Freiheit der Berichterstattung einzugreifen", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Gerade vor dem Hintergrund der internationalen Sympathiewelle für das Berliner Eisbärbaby Knut seien Knebelverträge für Journalisten nicht nachvollziehbar. "Der Berliner Zoo muss künftig alle Versuche unterlassen, Berichterstattung zu steuern", sagte Konken.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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