Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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DJV kritisiert Tarifdumping bei Volontariatsprogramm "praxis4"

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat vor dem Volontariatsprogramm "praxis4" gewarnt, das sich an Nachwuchsjournalisten richtet. Das Ausbildungsprogramm, dessen Bewerbungsfrist am 31. März endet, sieht für die Volontärinnen und Volontäre eine im Vergleich zu Zeitungen und Zeitschriften deutlich untertarifliche Bezahlung in Höhe von nur 1.150 Euro monatlich vor. Nach den geltenden Tarifverträgen für Tageszeitungen bzw. Zeitschriften liegt die Vergütung je nach Mediengattung und Alter des Volontärs zwischen 1.390 und 2.034 Euro. "praxis4" wird von der Stiftung Warentest, dem Verbraucherzentrale Bundesverband und der Electronic Media School durchgeführt und sieht eine anderthalbjährige Volontärsausbildung vor.

"Das Ausbildungsprogramm ignoriert die tarifliche Bezahlung von Volontären", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Insbesondere von der Stiftung Warentest und den Verbraucherzentralen ist zu erwarten, dass sie kein Tarifdumping praktizieren. Das verträgt sich nicht mit dem Image und den Zielen dieser Organisationen." Der DJV-Vorsitzende forderte die Initiatoren von "praxis4" auf, die Vergütung der Volontäre auf das Niveau der Tarifverträge von Zeitungen und Zeitschriften anzuheben.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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